Jahresbericht der Jugendpfleger

Immer zum 31.3. jeden Jahres legen die Jugendpfleger Markus Maus und Marion Gövert dem Landkreis und der Gemeinde ihren Jahresbericht vor. Er wird dann in der folgenden Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses der Gemeinde von ihnen vorgestellt und referiert. Diese Sitzung hat am 10. April 2008 im Rathaus stattgefunden. Einen Bericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung über den "Bericht" sowie den kompletten Text des Jahresberichtes findest du auf dieser Seite. Viel Spaß beim Lesen!

 

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 Jahresbericht der Jugendpfleger in der Gemeinde Hagen a.T.W.

 April 2007 bis März 2008 

(C) Marion Gövert und Markus Maus

 
 

  

 1          Einführung

Der vorliegende Jahresbericht beschreibt die Situation der Kinder- und Jugendarbeit in Hagen a.T.W., die von den Jugendpflegern Marion Gövert und Markus Maus verantwortet wird. Er umfasst die Tätigkeiten auf kommunaler und kirchlicher Ebene im Berichtszeitraum von April 2007 bis März 2008.

Dieser Bericht wird dem Fachdienst Jugend, dem Jugendausschuss der Gemeinde Hagen a.T.W., dem Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück sowie den Kirchenvorständen der Kirchengemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Martinus vorgelegt.

Das Konzept „Jugendpower 2000+“ vom Landkreis Osnabrück bildet weiterhin die konzeptionelle Grundlage der Arbeit der beiden Jugendpfleger. Dieses Konzept wird in den jährlichen Berichten der Jugendpfleger fortgeschrieben.

Mit diesem Jahresbericht möchten wir unsere Tätigkeiten darstellen und einen Ausblick auf das Jahr 2008 geben.

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Jahresbericht lediglich die maskuline Form.

 2         Gemeinsame Arbeitsbereiche der Jugendpfleger

In diesem Abschnitt möchten wir jugendpflegerische Maßnahmen für alle Jugendlichen in Hagen a.T.W. zusammenfassen. Diese haben bildende, politische, freizeit- und erlebnispädagogische, soziale, kulturelle und auch religiöse Inhalte und Hintergründe.

2.1         Präventionsarbeit

Die Präventionsarbeit im letzten Jahr war von zwei Themen geprägt: der Ausstellung „Respekt“ und dem Abschlusszelten.

Nach einem Treffen mit Vertretern der Schule wurde beschlossen, dass die Ausstellung im Raum von Schule stattfinden sollte. Nachdem sich einige Lehrer genauer mit der Ausstellung auseinandergesetzt haben, wurde das Projekt aber fallen gelassen.

Aus der ersten Präventionsratsitzung des Jahres heraus wurde das Thema Abschlusszelten in Angriff genommen. Anfang des Jahres haben ein paar Treffen mit den Klassen- und Jahrgangsvertretern der 9. und 10. Abschlussklassen der HRS Hagen, den Jugendpflegern, Elternvertretern und Ordnungsamtsleiter stattgefunden. Ergebnis dieser Treffen war, dass von Schülern und Ordnungsamt Bedingungen für ein Zelten erarbeitet wurde. Bedingungen waren zum Beispiel, dass Eltern während dem Abschlusszelten Aufsicht führen, dass das Jugendschutzgesetz eingehalten wird, dass das Zelten in geschlossener Gesellschaft stattfindet; dass Nachbarn des Grundstücks informiert werden und dass im Anschluss an das Zelten aufgeräumt wird. Im Sommer hat dieses gemeinsam mit den Schülern geplante Abschlusszelten dann auch sehr gut ohne Zwischenfälle stattgefunden! Ein Dank an dieser Stelle an die disziplinierten Schüler, die Klassensprecher, die sich eingesetzt haben und die Eltern, die zu dieser Lösung bereit waren!

Im Jahr 2007 haben nur 2 Präventionsratssitzungen stattgefunden. Dies hatte verschiedene Gründe: eine Sitzung wurde wegen Kyrill abgesagt, eine zweite wegen sehr vielen Abmeldungen abgesagt. Gleichzeitig nahm die Beteiligung an den stattfindenden Sitzungen ab. Um diese Entwicklungen aufzunehmen und für die Arbeit im Präventionsrat eine Standortbestimmung durchzuführen, hat im Februar ein eigenes Treffen stattgefunden. Ergebnisse dieses Treffens waren, dass es demnächst eine konkrete Terminplanung geben und dass Einladungen und Protokolle per E-Mail verschickt werden sollen. Inhaltlich soll eine Ausrichtung an konkreten Projektideen stattfinden, da dies die Motivation zur Beteiligung hebt und die eigentliche Präventionsarbeit darstellt. Zusätzlich soll die Liste der Eingeladenen überprüft und erweitert werden. Dies ist nur ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Abends. Aber schon daraus wird deutlich, dass sich der Präventionsrat und damit die Präventionsarbeit für das kommende Jahr neu aufstellt.

2.2         Ferienspaß

Die Ferienspaßaktion ist traditionell die Hauptaufgaben der Jugendpfleger in den Sommermonaten. Das Procedere vom ersten Treffen im Frühjahr bis zur Nachbesprechung im Herbst läuft seit Jahren reibungslos. Anzahl der Veranstaltungen, Teilnahme der Kinder und auch die Finanzen passten wieder. Auch in 2007 haben wir mit „Ferienspaß 2007 – tierisch gut!“ eine griffige thematische Überschrift gefunden, die einen roten Faden durch die Veranstaltungen bot. Viele Anbieter griffen dieses Thema auf und organisierten Aktionen, in denen es um Tiere ging.

Erwähnenswert und durchaus positiv ist, dass wir einige externe Veranstalter aus umliegenden Gemeinden gewinnen konnten. Da bei der Kooperation mit zweien dieser Veranstalter einige Missverständnisse und Fehler passiert sind, gilt es für 2008 diese Zusammenarbeit im Vorfeld intensiver zu prüfen und in den Ferien zu begleiten.

 

2.3         Kooperationen mit Schulen in Hagen a.T.W

Im Verlauf des letzten Jahres hat die Bedeutung der Schulkooperation weiter zugenommen. Durch die bestehenden guten Kontakte zur Schule konnte die Zusammenarbeit im letzten Jahr ausgeweitet werden, so dass wir von einer projekthaften Zusammenarbeit zu einer regelmäßigen Zusammenarbeit gekommen sind.

Gleichzeitig ist auch in den bisherigen Feldern wie im Präventionsrat oder bei einzelnen Projekten weiterhin die gute Zusammenarbeit spürbar. So hat beispielsweise die Schulsozialpädagogin Marita Kriege beim Thema „Abschlusszelten“ mehrfach sehr positiv unterstützt.

2.3.1        Jugendgemeinschaftstage

Die Kirchengemeinden St. Martinus und Mariä Himmelfahrt bieten jährlich die Jugendgemeinschaftstage (JGT) für die 8. Klassen der Hauptschule Hagen a.T.W. in einer Jugendbildungsstätte an. Als Team haben sich die Jugendpfleger mit der Schulsozialarbeiterin der Hauptschule Hagen Marita Kriege zusammengeschlossen. Damit ist eine gute Verzahnung des Schulalltags mit dem Erleben der Tage sowie auch der Jugendarbeit in den beiden Orten gewährleistet.

Im Zeitraum dieses Jahresberichtes fanden keine JGT statt. Ein ähnliches Angebot für die 8. Klassen des Schulzentrums im April dieses Jahres wurde von den Schülern nicht angenommen.

Markus Maus geht eine Kooperation mit der Hauptschule Hagen ein und begleitet die Abschlussklasse aus Gellenbeck mit dem Konrektor Herrn Witte im April nach Hamburg. Auch diese Fahrt fällt unter ein ähnliches Konzept wie die JGT des Schulzentrums und haben in den Jahren 2002 bis 2005 schon statt gefunden.

2.3.2        Kooperation mit der Ganztagsschule

Im Dezember 2007 wurde der Betrieb der Mensa im Schulzentrum Hagen aufgenommen. Gleichzeitig startete auch die Ganztagsschule mit dem offenen Nachmittagsbetrieb. Diese Neuerung hat bei uns Jugendpflegern dazu geführt, uns intensiver mit dem Thema Ganztagsschule auseinander zu setzen.

Viele Jugendliche werden durch Ganztagsschule mehr Zeit innerhalb von Schule verbringen. Während der Zeit, die sie innerhalb von Schule verbringen, können sie sich nicht in unserer Jugendarbeit engagieren. Deshalb möchten wir zu einer guten Kooperation von Jugendarbeit und Schule kommen. Ein Engagement innerhalb von Ganztagsschule bietet für die Jugendarbeit die große Chance, sich auch für Jugendliche zu öffnen, die den Weg in die Jugendarbeit nicht finden. So kann vielleicht auch eine Brücke zwischen Schule und Jugendarbeit geschlagen werden.

Einen ersten Schritt dazu haben wir als Jugendpfleger schon getan: im Rahmen der Ganztagsschule haben wir beide ein Angebot zur Mittagsbetreuung aufgenommen. Diese Angebote finden während der Mittagspause der Schüler als niederschwelliges und offenes Angebot statt. Markus Maus bietet jeweils mittwochs Jonglieren an. Marion Gövert bietet jeweils donnerstags ein Holzspektakel an, mit dem Türme gebaut, Domino gespielt oder Sachen gebaut werden können. Beide Angebote haben sich mittlerweile gut etabliert und werden von ca. 3-20 Schülern angenommen. Für uns ist das Mittagsangebot ein erster Schritt in Richtung Ganztagsschule. Auf längere Sicht ist zu überlegen, ob sich die Jugendpfleger auch im AG-Bereich engagieren können.

Ein weiterer Schritt für die Kirchengemeinde ist gleichzeitig ein Versuch zu einer anderen Zusammenarbeit. Die Kirchengemeinden werden nach längeren Verhandlungen zum 01.04.2008 eine Kooperationsstelle Schule/Jugendarbeit einrichten. Diese Kooperationsstelle wird durch eine Praktikantin besetzt, die im Rahmen ihres Sozialarbeit-Studiums einen Praxisanteil von wöchentlich 20 Stunden ableisten muss. Diese Zeit wird sie nun für die Kooperation von Jugendarbeit und Ganztagsschule einsetzen. Die Aufgabenschwerpunkte werden in dem Anbieten von Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung und Mittagsbetreuung und vorerst dem Kennenlernen der Jugendarbeit in den beiden Kirchengemeinden liegen.

Durch die konstruktive Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und dem Schulzentrum im letzten halben Jahr ist es gelungen, diese Stelle einzurichten und so für die Gestaltung der Ganztagsschule von Seiten der Kirchengemeinden eine zusätzliche Person zu gewinnen. In den nächsten Monaten müssen wir nun in der Praxis proben, wie diese Stelle gewinnbringend für alle Seiten ausgefüllt werden kann.

2.4         Kooperation mit der evangelischen Melanchtongemeinde

Markus Maus leitet mit Ehrenamtlichen der evangelischen Kirchengemeinde neben dem Chalet auch den Treff im Keller der Melanchthongemeinde. Dieser findet alle zwei Wochen freitags abends statt. Die Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde ist wichtig, da dort Kinder und Jugendliche ihr zu Hause haben, die den Weg zu den Angeboten der katholischen Kirchengemeinde und des „Chalets“ nicht finden. Das Mindestalter für diesen Treff wurde nach den Sommerferien 2006 auf 10 Jahre gesenkt. Hiermit sollte dem Trend Rechnung getragen werden, dass viele jüngere Teenies ein Treffangebot wahrnehmen wollten. Diese Entscheidung hat sich bewährt.

2.5         Übernahme der Kosten für die Gruppenleiterausbildung

Die Gemeinde Hagen a.T.W. fördert die Teilnahme Jugendlicher an den Gruppenleiterkursen seit dem Jahr 2002, indem sie die Teilnehmerbeiträge zu 2/3 trägt. Diese Förderung motiviert Jugendliche dazu, sich für die Übernahme von Verantwortung in der Kinder- und Jugendarbeit fortzubilden.

Durch die Teilnahme an einem Gruppenleiterkurs und einem großen Erstehilfekurs können Gruppenleiter die Jugendleitercard (Juleica) erhalten. Diese Juleica gilt als Legitimation der Gruppenleiter und bildet die Voraussetzung für den Erhalt von Zuschüssen. Außerdem wird ihr Wert als Beleg für ehrenamtliches Engagement als Anlage zum Zeugnis oder zur Bewerbung immer größer.

Im letzten Jahr haben aus der Gemeinde Hagen a.T.W. 8 Jugendliche an einem Gruppenleiterkurs teilgenommen. Das ist im Vergleich zu den Jahren 2005 mit 16 und 2006 mit 20 Jugendlichen relativ wenig. Teilweise kommt dies dadurch zu Stande, dass einige Jugendliche den Gruppenleiterkurs bereits über das DRK absolviert hatten.

Für das Jahr 2008 zeichnet sich bereits eine sehr hohe Teilnehmerzahl ab. So konnte das Dekanat Osnabrück-Süd leider nicht alle 19 Jugendlichen, die sich angemeldet hatten, eine Zusage für den Gruppenleiterkurs im Frühjahr geben. Einige Jugendliche werden deshalb ihren Gruppenleiterkurs erst im Herbst absolvieren können.

2.6        Politikpraktikum

Von September 2007 bis Januar 2008 fand das zweite „Praktikum für Jugendliche“ in der Kommunalpolitik statt, das die Jugendpfleger wieder koordinierten. Über etwa 12 Wochen erhielten Schüler die Möglichkeit, Hagener Ratsmitglieder in ihrem kommunalpolitischen  Alltag zu begleiten.

Aus den Erfahrungen des ersten Praktikums im Winter 2006 wurde einiges geändert:

Aus einem „Praktikum für Schüler“ wurde ein „Praktikum für Jugendliche“. Da die Rolle der Schule beim ersten Praktikum nicht eindeutig geklärt und es zu Missverständnissen gekommen war, wurde die Rückbindung an die Schule auf eine freiwillige Basis gestellt. Die Erfahrungen der Schüler konnten in eine AG eingebracht werden.

Es wurden außer den Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 aus Hagen auch die Hagener Schüler des Gymnasiums Oesede eingeladen. Eine gute Idee - die Anzahl der Schüler stieg von 36 auf 42.

Außerdem wurde der Zeitraum des Praktikums geändert. 2006 fand das Praktikum in der zwar sehr interessanten aber auch sehr anstrengenden Zeit der Haushaltsberatungen statt (Januar bis März). Das zweite Praktikum endete genau mit dem Beginn dieser Beratungen. Es war eine entspanntere Zeit, in der sich alle Beteiligten mehr Zeit für andere anstehende kommunalpolitische Themen und auch füreinander nehmen konnten. So wurde in der Reflektion besonders lobend auf ein gemeinsames Grünkohlessen und den Besuchs des Landtages in Hannover verwiesen. Auch für die Jugendlichen war aus schulischer Zeit eine bessere Phase.

3          Gremienarbeit

Wir sind in eine Fülle von Gremien eingebunden, die sowohl im kirchlichen als auch im politischen Kontext zu finden sind. Die Zielrichtung dieser Gremien ist so vielfältig wie ihre Anzahl: Hier werden Veranstaltungen geplant, Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten, Beratungsfunktionen wahrgenommen, Informationen eingesammelt und verteilt. Des Weiteren findet dort fachlicher Austausch, kollegiale Beratung, Fortbildung und die Vernetzung unserer Arbeit statt. Durch Arbeits- und Aufgabenteilung versuchen wir die Fülle der Gremienarbeit in einem Rahmen zu halten, der uns genug Raum für die übrige Arbeit lässt. Unsere Teilnahme an den Gremien ist immer situationsbezogen neu zu überprüfen und abzuwägen.

3.1         Gremienarbeit im kirchlichen Kontext

·         Dienstgespräche in den Teams der Kirchengemeinden

Wir sind beide als Mitarbeiter der Kirchengemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Martinus in die Dienstbesprechungen in den jeweiligen pastoralen Teams eingebunden. In den Dienstbesprechungen finden inhaltliche und organisatorische Absprachen statt. Dadurch erschließen sich immer wieder Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Zudem stellt die Dienstbesprechung die Einbindung der Jugendarbeit in den Gesamtkontext der Kirchengemeinde sicher.

 

·         Dienstgespräche der Jugendpfleger

Neben den Dienstgesprächen in den jeweiligen Gemeinden treffen Markus Maus und Marion Gövert sich in ungefähr 2-wöchentlichen Abständen zu Gesprächen, um die Belange der kommunalen Jugendpflege abzusprechen. Diese Gespräche regelmäßig und unabhängig vom aktuellen Tagesgeschehen und über organisatorische Absprachen hinaus zu führen ist für die Weiterentwicklung der Arbeit sehr wichtig.

 

·         Hagener Jugendarbeit

Als „Hagener Jugendarbeit“ finden unregelmäßige Treffen aller hauptamtlichen Mitarbeiter der Hagener Jugendarbeit – also Schwester Cariessa, Markus Maus, Vikar Jürgen Krallmann, Marion Gövert – statt.

Im letzten Jahr haben wir uns zum Ziel gesetzt, Fortbildungsmodule für die ehrenamtlichen Gruppenleiter von Messdienern und JCH durchzuführen. Eine eintägige Fortbildung mit den Themen Gruppenstundengestaltung und Konfliktlösung in Gruppen stattgefunden.

Die Treffen selbst haben leider unter dem Personalwechsel von Vikar Christoph Konjer zu Vikar Jürgen Krallmann gelitten, so dass nur noch sehr wenig Treffen und auch die benannten Fortbildungen nur verkürzt stattgefunden haben.

 

·         Pfarrgemeinderäte

Wir sind beide qua Amt Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten der jeweiligen Kirchengemeinden und arbeiten hier in diversen Ausschüssen mit. Ein Schwerpunkt in der Arbeit liegt für uns beide in der Begleitung der Jugendausschüsse. Des Weiteren stehen wir den Kirchenvorständen beratend zur Seite.

 

·         Dekanat

Wir sind eingebunden in die Jugendpastoralkonferenz, in der sich etwa alle zwei Monate die hauptamtlichen Jugendarbeiter treffen. Seit 2007 sind die Dekanate Iburg und Grönenberg zum Dekanat „Osnabrück-Süd“ zusammengefasst worden.

In der ersten Jahreshälfte 2007 wurde gemeinsam eine gelingende Form dieser Treffen erarbeitet. Mittlerweile hat sich eine gute konstruktive Arbeitsweise etabliert, so dass wir uns ab Sommer 2007 wieder der inhaltlichen Ausrichtung widmen konnten. Die Sitzungen werden von Mechthild Hußmann aus dem Grönenberger Teil und seit Oktober 2007 von der neuen Referentin des Iburger Teils Michaela Kock geleitet.

Nach der Debatte um die Form der hauptamtlichen Zusammenarbeit, werden wir im Jahr 2008 dort die Diskussion um die zukünftige Struktur der ehrenamtlichen Jugendarbeit führen. Dieses geht auf eine Satzungsänderung des BDKJ zurück soll nun bundesweit umgesetzt werden soll.

 

·         Bistum

·         Einmal jährlich findet die Diözesanjugendpastoralkonferenz statt. Hier treffen sich die hauptamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit in der Diözese Osnabrück zu einem fachlichen Austausch über aktuelle Themen. Darüber hinaus findet einmal jährlich eine dreitägige Fortbildung statt. Im Mai 2007 fand diese Fortbildung zum Thema „Den Einzelnen in den Blick nehmen“ statt.

·         Die Fachaufsicht für die Stelle von Markus Maus liegt beim Leiter des Diözesanjugendamtes Bruno Krenzel. Um die Fachaufsicht zu gewährleisten, finden Jahresgespräche mit Herrn Krenzel statt.

Die Fachaufsicht für die Stelle von Marion Gövert ist letztendlich noch immer nicht geklärt, wird aber de facto innerhalb der Dienstbesprechung von Pastor Ahrens übernommen.

·         Momentan gibt es 4 Jugendpfleger in Diensten von Kirchengemeinden, die sich zweimal im Jahr zum fachlichen Austausch treffen. An diesen Treffen nimmt Bruno Krenzel als Leiter des diözesanen Jugendamtes teil, um den Informationsfluss zwischen Diözesanjugendamt und den Jugendpflegern zu gewährleisten.

·         Nach wie vor ergeben sich darüber hinaus regelmäßig Kontakte zum Diözesanjugendamt sowie zu anderen Personen und Abteilungen des Bischöflichen Generalvikariats. Diese sind für unsere Arbeit wichtig. Zu nennen sind hier Informationen über bistumsweite Aktionen, in die wir eingebunden sind, sowie finanzielle und versicherungstechnische Fragen.

·         Marion Gövert nimmt regelmäßig monatlich an einer Supervisionsgruppe teil. Diese Gruppe bietet die Möglichkeit zur Reflexion und Verbesserung des beruflichen Handelns.

·         Wir sind Mitglieder im Berufsverband der Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und Pädagogen im kirchlichen Dienst des Bistums (BSPO), der eine Interessenvertretung in den Strukturen des Bistums darstellt und sich zur Weiterentwicklung der sozialpädagogischen Belange in der Pastoral einsetzt. Hier findet einmal im Jahr eine Vollversammlung in Osnabrück statt.

3.2        Gremienarbeit im kommunalen Kontext

in Hagen a.T.W.

·        Als Leiter des „Fachdienst Jugend“ ist Ralf Zumstrull für uns der erste Ansprechpartner im Bereich Jugend auf Gemeindeebene. Hier finden bei Bedarf Dienstbesprechungen statt, um einen Austausch zu ermöglichen und Absprachen zu treffen. Darüber hinaus halten wir bedarfsweise per Telefon und E-Mail Kontakt.

·         Gemeinsam mit Ralf Zumstrull leiten wir den Hagener Präventionsrat. Hier kommen Vertreter vieler Hagener Institutionen und Vereine drei- bis viermal jährlich zusammen, um sich mit Drogen-, Gewalt- und Kriminalprävention – nicht nur im Jugendbereich - zu beschäftigen und Veranstaltungen zu Präventionsthemen durchzuführen. (Näheres dazu im Teil 2.1 Präventionsarbeit)

·        Der Kinder- und Jugendausschuss des Gemeinderates beschäftigt sich mit der Förderung der jeweils genannten Zielgruppen. Hier sind wir als beratende Mitglieder für den Jugendbereich tätig und halten einmal jährlich den Jahresbericht.

·        Im „Bündnis für Familie“ versuchen wir uns im uns Arbeitskreis „Freizeit“ zu beteiligen. Im letzten Jahr war dies durch die Steigerung der Anzahl von Treffen und häufigen Terminüberschneidungen schwierig. Trotzdem möchten wir uns auch in Zukunft an der Gruppe „Freizeit“ beteiligen. Momentan bearbeitet  der Arbeitskreis Entwürfe für einen Abenteuerspielplatz in Hagen. Ab Sommer wird die Umsetzung dieser Pläne starten.

·         Kontaktperson und Netzwerker: Hier stellen wir uns für Vereine und Verbände zur Verfügung und versuchen, eine Vernetzung zwischen Institutionen, Vereinen, Verbänden, Kirche, Gemeinde und Einzelpersonen herzustellen. Auch fällt hierunter das stetige Kontakthalten zur Gemeinde (Bürgermeister, Fachdienste).

 

im Landkreis Osnabrück

·         Halbjährlich finden Jugendpflegerkonferenzen statt, bei denen lediglich Informationen über Projekte, finanzielle und jugendpolitische Angelegenheiten weitergegeben werden. Fachlicher Austausch, Zusammenarbeit bzw. Vernetzung finden hier kaum statt. Das qualitative Niveau der Treffen auf Landkreisebene ist daher seit der Streichung der Kreisjugendpflegerstelle im Jahr 2003 nach wie vor sehr gering.

Um über neue Formen und inhaltliche Zielrichtungen der Jugendpflegerkonferenzen ins Gespräch zu kommen, zogen sich die Jugendpfleger im Oktober 2006 zu einer eintägigen Klausurtagung zurück. Die Umsetzung der dort erarbeiteten Ergebnisse verlief durch den Wechsel in der Verwaltungsstelle des Landkreises von Tobias Avermann auf Sonja Hawighorst bisher nahezu im Sande, was für uns sehr unbefriedigend ist. Im April soll auf einer weiteren Klausurtagung dort angeknüpft werden. Trotz des bisher frustrierenden Verlaufs werden wir uns dort weiterhin beteiligen und engagieren.

 

4          Arbeitsfeld von Markus Maus in der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt

4.1         Begleitung der Ehrenamtlichen und Katechese

4.1.1        Die Mittwochsrunde

Die MiRu (Mittwochsrunde = Gruppenleiterrunde) ist das entscheidende Gremium der kirchlichen Jugend. An den monatlichen Treffen nimmt Markus Maus teil und ist qua Amt Mitglied des Leitungsteams (LT). Markus Maus versucht Informationen aus der Jugendpflege und dem Dekanat weiterzugeben und transparent zu machen. Veranstaltungen und Termine werden koordiniert. Zum Berichtszeitraum lässt sich folgendes sagen:

·   Im Januar 2008 hat zum dritten Mal ein Fortbildungs- und Planungstag stattgefunden mit wiederum einer sehr hohen Beteiligung von 45 Gruppenleitern. Die Runde trug Ideen für etliche Aktionen zusammen, die über das Jahr 2008 verteilt stattfinden werden.

·    Die Beteiligung an der MiRu schwankt zwischen 15 und 30 Personen. Es gibt nach wie vor leider einige Gruppenleiter, die sich kaum oder gar nicht in dieser Runde zeigen und engagieren. Dieser  Punkt wurde auch auf dem Klausurtag diskutiert. Es stellte sich heraus, dass ein gewisser „Zwang“ an der Gruppenleiterrunde teilzunehmen nicht gewollt und durchsetzbar ist. Es bleibt bei Freiwilligkeit und dem Appell, sich zu beteiligen.

·    Seit einem Jahr gibt es den neuen Jugendbulli .

 

4.1.2        Die Zeltlager

Das Jungen- und das Mädchenzeltlager sind Highlights in der Jugendarbeit, in die viel Zeit und Energie der Ehrenamtlichen investiert wird. Insgesamt nehmen über 200 Kinder betreut von 80 Gruppenleitern an den zwei Zeltlagern teil. Im Mädchenzeltlager hat es 2007 starke Probleme mit Überfallern sowohl aus Haselünne als auch aus Hagen gegeben (Alkohol, Störung des Lagerlebens, Müll). Die Lagerleitung hat daraufhin ihre Verantwortung und das Recht wahrgenommen und sich für 2008 eine neue Ordnung überlegt.

Etabliert haben sich die seit 2006 zweimal im Jahr stattfindenden Treffen zwischen den Lagerleitungen, dem Jugendausschuss des PGR, der MiRu-Leitung und den Hauptamtlichen. Diese Treffen stellen den wichtigen Informationsfluss zwischen Gemeindeleitung und den entscheidenden ehrenamtlichen Gremien sicher.

 4.1.3        Firmvorbereitung und –nachbereitung

Seit Dezember 2007 läuft die alle zwei Jahre stattfindende Firmvorbereitung. Im Juni 2008 werden 75 Jugendliche in Mariä Himmelfahrt gefirmt. Eingeladen an der Firmvorbereitung teil zu nehmen, waren 95 Jugendliche. Die Zahl der Jugendlichen der beiden eingeladenen Jahrgänge, die sich nicht firmen lassen wollen, ist von deutlich unter 10 in den letzten Jahren auf 20 deutlich gestiegen.

Markus Maus begleitet wieder eine Firmgruppe und ist hauptverantwortlich für das freiwillige Wochenende, das Ende März im Don Bosco Haus in Calhorn mit 45 Firmlingen stattfinden wird. Hier kann Markus Maus auch als Kontaktperson zwischen den Jugendlichen, die nur in der Firmvor­bereitung auftauchen und den Jugendangeboten der Kirchengemeinde und den ju­gendpflegerischen Angeboten fungieren.

Markus Maus wird  – wie in den letzten Jahren – in der Firmnachbereitung wieder eine Art „Mitarbeiterrunde“ gründen, um den Jugendlichen die Chance zu eröffnen, ihren Platz im Gemeindeleben zu finden. 

4.1.4        Gründung neuer Kindergruppen

Im November 2007 konnten vier neue Kindergruppen mit insgesamt 40 Kindern in Mariä Himmelfahrt gegründet werden. Markus Maus ist im Vorfeld dieses Termins in den vierten Klassen in Gellenbeck und Natrup-Hagen zu Besuch gewesen, um durch diesen persönlichen Kontakt die Kinder zu motivieren und Hemmschwellen abzubauen. Es gründete sich je eine Jungen- und Mädchengruppe sowie eine Messdienerinnen- und eine Messdienergruppe.

10 Mädchen und 10 Jungen wollen im Herbst 2008 als Messdiener aufgenommen werden. Somit steht auch in diesem Jahr Mariä Himmelfahrt im Gegensatz zu vielen anderen Kirchengemeinden beim Ministrantennachwuchs gemessen an der Gemeindegröße äußerst positiv dar. Erfreulich ist, dass auch die Zahl der Jungen bei den Messdiener wieder deutlich höher ist.

4.1.5       Messdienerarbeit

Circa 150 Messdiener tun in Mariä Himmelfahrt ihren Dienst am Altar. Herrn Pastor Langemann und Markus Maus liegt die Messdienerarbeit sehr am Herzen. Um die Messdienerarbeit weiter zu entwickeln und zu qualifizieren wird seit 2005 ein gemeinsames Messdiener-Wochenende durchgeführt.

Aufgrund der tollen Teilnahme in den letzten Jahren kam von den Messdienern der Vorschlag in diesem Jahr zwei Wochenenden (für die jüngeren und die älteren) anzubieten. Markus Maus hat diese Idee an die   Messdienergruppenleiter herangetragen, die sich jedoch dagegen entschieden haben. Das Wochenende im Jahr 2008 ist noch nicht in Vorbereitung. Um das Jahr terminlich zu entzerren, wird es erst nach den Herbstferien stattfinden.

Traditionell fand auch 2007 wieder der Messdienerausflug statt. Markus Maus organisierte in Absprache mit Pastor Langemann einen Tag im Heidepark.  Der Ausflug fand am Ende der Sommerferien statt.

4.2         Offener Jugendtreff „Chalet“

Das Chalet in der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Hagen-Gellenbeck ist dreimal wöchent­lich für insgesamt 12 Stunden geöffnet. Bei der Gewährleistung der Öffnungszeiten wird Markus Maus vom Zivildienstleistenden der Kirchengemeinde unterstützt.

Mit Beginn dieses Jahresberichts steht davon seit Ostern 2007 ein Tag den jüngeren Besuchern bis 13 Jahren zur Verfügung. Dieser Trend wurde von Markus Maus erkannt und ein entsprechendes Angebot geschaffen, dass sich sehr gut etabliert hat. Anfängliche Proteste der „Älteren“, die in ihrem Angebot um einen Tag beschnitten wurden, konnte Markus Maus durch Gespräche auffangen.

Hinzu kam, dass im Sommer 2007 wiederum bei den Älteren ein Generationswechsel stattfand. Viele waren an dem Punkt, aus dem Chalet „herausgewachsen“ zu sein und zudem beruflich oder schulisch stark gefordert wurden, sodass sie das Angebot nur noch wenig wahrnehmen konnten. Dieses hatte zur Folge, dass sich auch das Chalet-Team (siehe letzte Jahresberichte) auflöste. Außerdem war bemerkenswert, dass die alte Generation keine neue nach sich zog, die lückenlos das Chalet für sich okkupierten. Es dauerte einige Wochen bis eine jüngere Generation das Chalet für sich entdeckte. Markus Maus unterstützte dieses durch einen massiven Werbefeldzug an den Hagener Schulen.

Im Januar 2008 gab es einen herben Rückschlag im Chaletangebot. Bedingt durch starken Dauerregen mit gleichzeitig defekter Abwasserkanalisation wurde der gesamte Keller des Gustav-Görsmann-Hauses überflutet. Die Schäden im Chalet-Raum waren schnell wieder beseitigt. Hart getroffen hatte es den Internet-Raum, der aufwändig renoviert werden musste. Bis Ende März dauerte es, bis Markus Maus unter Mithilfe von Jugendlichen diesen Raum neu tapeziert, die Rechner repariert und einen neuen Teppichboden verlegt hatte. Da viele Nutzer das Chalet in Verbindung mit dem Internet-Raum nutzen, gingen auch die Besucherzahlen zu Beginn des Jahres erneut zurück. Es bleibt aber die Gewissheit, dass mit dem neuen Raum auch die Besucherzahlen zu alter Stärke zurückfinden.

4.3        Beratung, Anleitung und Servicedienstleistung

Durch die Anwe­senheit im Büro - gerade während der Chalet-Öffnungszeiten -kommt es regelmäßig zu Situationen, in denen die Jugendlichen Markus Maus als Gesprächspartner suchen. Häufig haben diese Gespräche eher einen informellen Rahmen. Markus Maus erscheint es wichtig, Zuhörer der Jugendlichen zu sein, die ihren Tag, ihre Situation, ihre Probleme und ihre Erlebnisse schildern möchten.

Für solche Gespräche nimmt Markus Maus sich bewusst Zeit. Neben den Kindern und Jugendlichen kommen auch Erwachsene zu ihm. Dieses sind vor allem Eltern der Kinder, Gruppenleiter, Erwachsene, die in der Kirchengemeinde in ande­ren Feldern aktiv sind und Rat suchen, sowie z.B. Vertreter des Jugendamtes Osnabrück oder von stationären Jugendwohneinrichtungen und Beratungsstellen. Hier kann Markus Maus oft als Vermittler und "Kenner der Szene" wertvolle Arbeit leisten.

Im Laufe des Jahres 2007/2008 leistete bei Markus Maus ein Jugendlicher sein einwöchiges Schüler-Sozialpraktikum ab. Es bietet den Schülern die Möglichkeit in ein sozialpädagogisches Arbeitsfeld zu blicken.

Außerdem beaufsichtigt Markus Maus regelmäßig Jugendliche, die Sozialstunden verrichten müssen. Im Berichtszeitraum waren das 7 Jugendliche mit insgesamt 217,5 Stunden. Die Stundenanzahl hat sich zum Vorberichtszeitraum fast verdoppelt. Die Sozialstunden sind Auflagen der Jugendgerichtshilfe, die damit Jugendlichen Wiedergutmachung für Verkehrs- oder andere Strafdelikte bieten. Markus Maus setzt sie vor allem zum Pflegen der Flächen, Räume und des Inventars der Kirchengemeinde ein.

 

Das Jugendpflegerbüro dient auch als Service- und Dienstleistungsstation. Hier sind zu nennen:

è       Ausleihe von Büchern und Medien, Schlüsseln und Büromaterial

è       Koordination der Hausbelegung und des Verleihs des Jugendbullis

è       Pflege, Instandhaltung und Erweiterung des Spielerauminventars

è       Ausstellen von Bescheinigungen über ehrenamtliche Arbeit und Fortbildungen

è       Weitergabe und Recherche von Informationen jeglicher Art, die erbeten werden und die Kinder- und Jugendarbeit betreffen

 

 

 


5          Arbeitsfeld von Marion Gövert in der Kirchengemeinde St. Martinus

5.1         Begleitung von Ehrenamtlichen in Gruppen/Vereinen

5.1.1        Junger Club Hagen

Dem Jungen Club Hagen (JCH) entstammt die größte Nutzergruppe des Martinusheims. Aktuell beteiligen sich etwa 55 Gruppenleiter im JCH aktiv  in der Jugendarbeit der Gemeinde St. Martinus. Durch diese 55 Gruppenleiter werden 28 Gruppen mit Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren begleitet.

Im April 2007 konnten 9 neue Gruppen gegründet werden. Bei der Neuaufnahme wurden 81 Kinder und 19 Gruppenleiter in den JCH aufgenommen.

Seit November 2007 bereitet der Vorstand des JCH bereits 11 weitere Jugendliche mit monatlichen Treffen auf ihre Gruppenleitertätigkeit vor. So werden auch 2008 wieder 6 neue Gruppen gegründet werden können.

Wichtiger als die reinen Zahlen ist aber die inhaltliche und strukturelle Arbeit im JCH. Es gibt einen gewählten Vorstand im JCH. Jeder der 5 Vorstandsmitglieder leitet einen Arbeitskreis. Jeder Gruppenleiter ist einem dieser Arbeitskreise zugeordnet. In den Arbeitskreisen werden weitere Aktionen wie z.B. Ausflüge in das Aaseebad oder ein Bolzplatzturnier vorbereitet. Neben dieser Arbeit fanden vierteljährlich Vollversammlungen statt, auf denen Informationen zu den Veranstaltungen ausgetauscht, vergangene Aktionen reflektiert werden und ein Meinungsaustausch stattfinden kann.

Darüber hinaus hat im Januar wieder das jährliche Planungswochenende des JCHs stattgefunden. Auf diesem Wochenende stand vor allem ein Rückblick auf 2007 und die Jahresplanung für das kommende Jahr 2008 auf dem Programm. So wurde, um ein Beispiel zu nennen, sehr deutlich, dass die an sich bewährten Teenieparties durch eine Altersverschiebung von 9-14 auf 8-13 und gezielte Ansprache der Schüler zum einen mehr Kinder an der Veranstaltung teilnahmen und die Veranstaltung in sich sehr erfolgreich und mit deutlich weniger Problemen wie Rauchen   stattfinden konnte.

Für das Jahr 2008 wurde für jeden Monat eine Veranstaltung festgelegt: neben vielem bereits bewährtem werden auch einige neue Ideen ausprobiert werden. So soll im Juli eine Veranstaltung stattfinden, durch die auch die Eltern und die Öffentlichkeit mehr über den JCH erfahren können.

Insgesamt übernehmen unsere Ehrenamtlichen in ihren wöchentlichen Gruppenstunden und in der Planung von weiteren Aktionen eine hohe Verantwortung. Dies möchte ich als Jugendpflegerin auch weiterhin unbedingt unterstützen. Das geschieht zum einen in der Ausbildung der neuen Gruppenleiter, der Begleitung des Vorstands, in der alltäglichen Begleitung, der   Bereitstellung von Material und als Ansprechpartnerin bei Problemen.

5.1.2        Messdiener

Die Messdiener sind eine weitere Säule der Jugendarbeit in St. Martinus Hagen. Es gibt eine Messdienerleiterrunde mit ca. 20 Gruppenleiter und ca. 10 Messdienergruppen. Auch die Messdiener haben sich in einer Leiterrunde organisiert und bieten neben den Kindergruppen weitere Aktionen an. Im letzten Jahr konnten leider nur 9 Mädchen und ein Junge in eine Messdienergruppe aufgenommen werden.

Durch die Nutzung des Martinusheims durch die Messdiener ergeben sich in meiner Arbeit regelmäßige Kontakte. Hauptansprechpartner für die Messdienerarbeit ist der Vikar Jürgen Krallmann. Trotzdem ergibt sich aus den Zahlen des letzten Jahres auch für mich die Frage, wie Messdienerarbeit in Zukunft in St. Martinus aussehen kann.

Im Sinne von Vielfalt in kirchlicher Jugendarbeit ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass wir weiterhin verschiedene Jugendgruppen in unserer Gemeinde vorfinden. Deshalb wird es in den nächsten Jahren mit Sicherheit auch Aufgabe sein, zu gucken, wie Jugendarbeit insgesamt so gefördert werden kann, dass wir weithin unterschiedliche Angebote an Jugendarbeit vorhalten können.

Insbesondere in der immer wieder zu spürenden Konkurrenz zwischen JCH und Messdienern gilt es zu vermitteln, dass beide Gruppen gute Arbeit machen, wichtig für unsere Gemeinde/ Jugendarbeit sind und eine sehr hohe Daseinsberechtigung haben.

5.1.3        Zeltlager

Die Zeltlager leben vor allem von den Ideen und der Motivation der Gruppenleiter, sowie der stetigen Bestrebung nach Verbesserung und Innovation. Die Durchführung der Zeltlager bedeutet im Vorfeld sowie in der Nachbereitung einen hohen Arbeits- und Zeitaufwand. Dafür soll den Gruppenleitern an dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen werden. Begleitet werden die Leiterrunden durch mich und den Vikar.

Jedes Jahr bietet die Kirchengemeinde St. Martinus bzw. zwei schlagkräftige Leiterrunden ein Zeltlager für Mädchen und ein Zeltlager für Jungen im Alter von 9 bis 15 Jahren an.

Im Vordergrund dieser Fahrten steht vor allem das Gemeinschafts- und Sozialerlebnis. Dies geschieht vor allem durch intensive Betreuung und Begleitung. Kinder und Jugendlichen werden durch erlebnispädagogische Maßnahmen Bewegungs- und Freiräume geschaffen, die sie in Ihrem Alltag immer seltener erleben können. Auch die spirituellen Bedürfnisse sollen bei den Freizeiten angemessen und jugendgerecht bedient werden, da diese bei Kindern und Jugendlichen durchaus vorhanden sind. Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen sich angenommen und wertvoll fühlen und im gemeinsamen Erleben und Zusammenleben wichtige Erlebnisse und Elemente für ihr weiteres Leben mitnehmen.

Beide Zeltlager hatten im vergangenen Jahr wieder einen hohen Zulauf. Das Jungenzeltlager konnte dieses Jahr mit 47 Gruppenleitern das Zeltlager in Haselünne für 136 Jungen anbieten. Im Mädchenzeltlager begleiteten 42 Gruppenleiterinnen 126 Mädchen auf eine erlebnisreiches Zeltlager in Lorup.

Beide Zeltlager hatten im letzten Jahr das Luxusproblem, dass mehr Gruppenleiter mitfahren wollten als sinnvoller weise mitfahren konnten in die Zeltlager. Das führt natürlich dazu, dass engagierte Gruppenleiter frustriert werden. Wenn weiterhin Gruppenleiter nicht mitfahren können, bleibt zu überlegen, ob wieder eine weitere Ferienalternative für Jugendliche angeboten werden kann.

Beide Zeltlager haben trotz teilweise sehr schlechten Wetters insgesamt einen guten Verlauf genommen und fanden bei den Kindern sowie bei den Eltern eine insgesamt positive Resonanz. Negativer Beigeschmack des schlechten Wetters ist, das durch den starken Regen Zelte Schaden genommen haben, die ersetzt werden mussten.

Für die beiden Zeltlager im Jahr 2008 sind die Plätze bereits wieder gebucht: das Jungenzeltlager wird nach Oberlangen, das Mädchenzeltlager nach Lünne fahren. Auch die Vorbereitung der Zeltlager ist bereits wieder gestartet. Neben der eigentlichen Vorbereitung beteiligen sich beide Zeltlager auch immer wieder an öffentlichen Veranstaltungen in Hagen wie dem „Verkaufoffenen Sonntag“.

5.1.4        Mitarbeit im Pfarrgemeinderat

Der Pfarrgemeinderat ist ein Gemeinde gestaltendes Gremium der Kirchengemeinde. In diesem Gremium wird die inhaltliche Ausrichtung der Kirchengemeinde festgelegt.

Ich arbeite in zwei Ausschüssen des Pfarrgemeinderates aktiv mit.

Im Jugendausschuss wurde im letzten Jahr versucht, eine Art Bestandsaufnahme über die Jugendarbeit gemacht. Dazu wurden alle bestehenden Jugendvereine und Jugendgruppen der Kirchengemeinde mittels eines Fragebogens nach ihren Angeboten und auch Wünschen befragt. Wünsche waren z.B. eine bessere Werbemöglichkeit für den eigenen Verein oder auch Fahrradständer vor der Kirche. Diese werden natürlich weiterverfolgt.

Daneben hat der Jugendausschuss im letzten Jahr erste Schritte unternommen, um inhaltlich-religiöse Angebote wieder zu etablieren. So wurden in der Fastenzeit eine Früh- und Spät- und Nachtschicht und in der Adventszeit eine Frühschicht für Jugendliche angeboten. Aber auch im musikalischen Bereich wurde mit „St. Martinus rockt“ wieder eine schon bewährte viel besuchte Veranstaltung mit ins Programm genommen. „St. Martinus rockt“ ist ein Rockkonzert von regionalen Bands und bildet jedes Jahr den Auftakt zum Pfarrfest.

Der zweite Ausschuss, den ich begleite, ist der Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden. Diese Konstellation ist vor allem dadurch zu Stande gekommen, dass dieser Ausschuss sich zum größten Teil aus Jugendlichen zusammensetzt. Inhaltlich haben wir im letzten Jahr jeweils einen Gottesdienst zum Misereor-Hungertuch und zur Adveniataktion vorbereitet. Daneben wurde ein Stand für das Pfarrfest entwickelt. Der Stand bestand aus einem Mitmachangebot für Kinder (Menschen in Holztürme einbauen), Informationen zum Spendenzweck des Pfarrfestes „Benevides“ und aus einem Ananasverkauf.

In beiden Ausschüssen und im gesamten Pfarrgemeinderat wird immer wieder deutlich, dass die Jugendarbeit einen wichtigen Teil der Kirchengemeinde St. Martinus stattfindet.

5.2         Offene Treffpunktarbeit

Grundsätzlich ist zu sagen, dass das Martinusheim momentan werktäglich von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet ist. Während der Öffnungszeiten bin entweder ich als Jugendpflegerin oder der Zivildienstleistende im Jugendbüro vor Ort und stehen für die Besucher des Martinusheims als Ansprechpartner zur Verfügung.

Daneben ist im Martinusheim Dienstags und Donnerstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr der Musikschuppen für Jugendliche ab 16 Jahren geöffnet. Diese Öffnungszeiten werden von ehrenamtlichen Teams gewährleistet.

5.2.1        Jugendcafé

Das Jugendcafé hat von April 2007 bis März 2008 eine große Wandlung durchgemacht. Zu Beginn des Jahres wurde das Jugendcafé noch sehr rege von Gruppenleitern und ihren Freunden genutzt, um sich dort zu treffen, Karten zu spielen oder gemeinsam Musik zu hören.

Durch die Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes im August 2007 haben wir auch im Jugendcafé das Rauchen untersagt. Das hat ziemlich direkt dazu geführt, dass sich kaum noch Jugendliche im Jugendcafé aufgehalten haben. Es ist sehr schade, dass die Umsetzung des Gesetzes so hohe Auswirkungen auf unsere Jugendarbeit hat.

Auf der anderen Seite sind dadurch Freiräume entstanden, die wir neu füllen können. Momentan arbeite ich daran, das PC-Angebot, welches schon seit einigen Jahren im Medienraum im Keller nicht mehr genutzt werden kann, in den Bereich des Jugendcafés zu verlegen. Dadurch würde der offene Bereich eine Aufwertung und hoffentlich auch neue Nutzung erfahren.

Des weiteren muss der Raum renoviert werden, da durch die bisherige Nutzung als Raucherraum der Rauchgeruch auch nach 6 Monaten des Rauchverbots immer noch stark vorhanden ist. Im Moment entwickele ich gerade in Zusammenarbeit mit Gruppenleitern und Jugendlichen im Alter von 14 Jahren Ideen, wie das Jugendcafé umgestaltet werden kann. Durch die Einbindung der Jugendlichen bei der Renovierung wird vermutlich eine hohe Identifikation mit dem Raum entstehen, so dass sie diesen dann auch nutzen werden.

5.2.2        Spielekeller

Im Spielekeller des Martinusheims ist momentan ausgestattet mit einem Billardtisch, einem Tischbillard, einer Tischtennisplatte und zwei Kickerautomaten und einer Sitzecke. Nachdem der Billardtisch im letzten Jahr neu bezogen wurde, sind alle Geräte wieder einwandfrei bespielbar. Das Zubehör für die Spiele kann von den Jugendlichen gegen ein Pfand im Büro ausgeliehen werden.

Der Spielekeller bildet eine Schnittstelle zwischen offenem Treffpunktangebot und Gruppenarbeit. Das bedeutet, dass der Spielekeller sowohl von den Kindergruppen als auch von Jugendlichen benutzt wird, die vorbeikommen, um Billard zu spielen oder zu kickern.

Über das letzte Jahr hat sich die bereits wahrgenommene Tendenz zu sehr jungen Besuchern fortgesetzt. Sehr beständig nutzt eine kleine Gruppe von 5-8 jährigen Kindern des Martinusheims zum Spielen. Dabei wird sowohl der Spielekeller zum Billard spielen als auch andere Räume für Gesellschaftsspiele genutzt.

Seit Februar nutzt eine Gruppe von ca. 15 Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren den Raum regelmäßig, um sich dort zu treffen und zu spielen. Da diese Gruppe das Martinusheim vorher fast gar nicht genutzt hat, nimmt es momentan einige Zeit in Anspruch, bestimmte Regeln wie das Rauch- und Alkoholverbot durchzusetzen.

5.2.3        Musikschuppen

Der Musikschuppen stellt ein weiteres offenes Angebot des Martinusheims dar. Jeweils Dienstags und Donnerstags wird der Musikschuppen von 19.30 bis 22.00 Uhr geöffnet. Von einem ehrenamtlichen Schuppenteam werden während der Öffnungszeiten Getränke zum Verkauf angeboten. Daneben gibt es die Möglichkeit, Musik zu hören oder Karten zu spielen.

Seit April 2007 ist es nötig geworden, an der Ausstattung des Musikschuppens zu arbeiten.

Beim Umstellen der Unterstellschränke wurde deutlich, dass die Holztheke zu einem großen Teil durchgeweicht und teilweise schon schimmelig war. Daraufhin wurde die Theke direkt ausgebaut. Übergangsweise wurde ein Thekenelement aufgestellt. Nach und nach wird nun eine neue Thekenzeile eingebaut. Diese Aufgabe hat vor allem der Hausmeister des Martinusheims Christian Völler übernommen. Die neue Thekenzeile ist mittlerweile fast fertig gestellt.

Neben der Thekenumgestaltung gab es im letzten Jahr auch immer wieder Probleme mit der Musikanlage. Nach mehreren Reparaturversuchen konnte im März nun mit Hilfe der Erlöse aus Sylvesterparty ein neues kleines Mischpult, ein neuer PC und neue Kabel angeschafft werden, so dass der Betrieb bald wieder einwandfrei laufen kann. Auch ein Receiver konnte ersetzt werden, so dass nun auch wieder Fußball im Schuppen geguckt werden kann.

Die Besucherzahlen im Musikschuppen waren im letzten Jahr sehr schwankend. Anfang des Jahres erweiterte sich die Besuchergruppe durch die neuen Gruppenleiter, die teilweise einen Dienst als ehrenamtliche Schuppenteams übernahmen. Bis Herbst 2007 war der Musikschuppen sehr gut besucht. Ab Oktober/ November zeigten sich aber im Musikschuppen sehr stark die Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes und der Musikschuppen wurde nur noch sehr schlecht und zeitweise gar nicht mehr besucht. Zeitlich trat diese Reaktion versetzt ein. In den Sommer- und ersten Herbstwochen wurde dem Rauchverbot ausweichend die Terrasse als Hauptaufenthaltsort genutzt.

Aktuell hat sich die starke Reaktion auf das Rauchverbot wieder etwas eingependelt. Nach wie vor ist der Musikschuppen nicht mehr so gut besucht wie früher, aber es nutzen regelmäßig einige Jugendliche den Musikschuppen.

5.3         Ansprechpartner, Bürotätigkeiten, Anleitung

Durch meine Anwesenheit im Büro während der Öffnungszeiten werde ich sowohl von den Gruppenleitern, den Kindern als auch Besuchern des offenen Treffs regelmäßig angesprochen. Viele Anfragen drehen sich dabei rund um die Themen Materialausleihe, Ideen für die Gruppenstundengestaltung, Raumreservierung und ähnliches. Aber auch die Beratung bei Problemen innerhalb einer Gruppe oder bei persönlichen Dingen wie der Schullaufbahn, der Berufsausbildung wird immer wieder genutzt. Insgesamt wird das Büro seit dem Rauchverbot auch vermehrt von den Jugendlichen als Anlaufpunkt genutzt.

Neben diesen Gesprächen nehmen auch verschiedene Bürotätigkeiten vermehrt Zeit in Anspruch. Diese bestehen aus der Erstellung von Flyern, Protokollen oder Top-Listen, der Beantwortung von Mails und Telefonaten, der Vorbereitung von verschiedenen Treffen, der Raum- und Bullivergabe, oder der Finanzverwaltung rund ums Martinusheim.

Daneben gehört auch die Koordinierung des Personaleinsatzes mit zu meinen Aufgabengebieten. Als erstes zu nennen ist die Anleitung des Zivildienstleistenden, die Absprachen rund um den Einsatz der Reinigungskraft und die Zusammenarbeit mit dem Hausmeister.

Zusätzlich zu diesen Mitarbeitern ist meine Aufgabe auch die Anleitung von Praktikanten und von Jugendlichen, die Sozialstunden im Martinusheim ableisten. Im letzten Jahr hat ein Jugendlicher sein einwöchiges Sozialpraktikum und ein Jugendlicher sein zweiwöchiges Schulpraktikum im Martinusheim absolviert.

Bei den Sozialstunden ist im Vergleich zum letzten Jahr im Martinusheim ein leichter Rückgang bei den Personen, die Sozialstunden gemacht haben, zu verzeichnen. Dafür waren die verhängte Anzahl der Sozialstunden deutlich höher. Im Verlauf des letzten Jahres haben 2 Jugendliche insgesamt 140 Sozialstunden im Martinusheim abgeleistet.

6          Resümee und Ausblick

Und zum Schluss können wir mit dem Blick auf das vor uns liegende Jahr zusammenfassen:

 

è       Das Konzept „Jugendpower 2000+“ bildet weiterhin die Grundlage unserer Arbeit für die Gemeinde Hagen a.T.W. Im Sommer hat die Gemeinde Stellung bezogen, dass die Weiterfinanzierung der beiden Stellen in Hagen gesichert ist. Das freut uns sehr und gibt uns die verlässliche Sicherheit, unseren Job überhaupt bestmöglich ausüben zu können.

 

è       Die personellen Neuanfänge – allen voran der Stellenwechsel im Martinusheim - haben das zurückliegende Kalenderjahr stark geprägt. Vieles hat sich mittlerweile eingespielt.

 

è       Das Berichtsjahr war nicht von einer Großveranstaltung wie z.B. go sports 2003 oder der Weltjugendtag 2005 geprägt. Vielmehr spielte sich auch im zurückliegenden Jahr der Schwerpunkt unserer Arbeit wie in den Wänden der Jugendzentren ab, geprägt von viel „Alltagsgeschäft“ und der intensiven Beziehungsarbeit   zu Jugendlichen in den Treffs und in der katholischen Jugendarbeit. Wir haben durch verstärkte Pressearbeit dafür gesorgt, dass auch dieser Bereich in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird.
Im Mai 2008 jedoch steht mit dem 97. Deutschen Katholikentag in Osnabrück das nächste Großereignis vor der Tür. Die Vorbereitungen haben schon im Dezember 2006 begonnen. Markus Maus arbeitet seitdem in einen Arbeitskreis mit, der das Jugendzentrum in der Domschule organisiert. Sicher wird der Katholikentag „vor der Haustür“ für viele Jugendlichen ein einmaliges Erlebnis, das auch auf Hagen ausstrahlen wird.

 

è       Ein weiteres Großereignis, das bereits seine Schatten voraus wirft, ist die zentrale Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2009 im Bistum Osnabrück. Die Eröffnungsfeier bildet den Auftakt der Sammlungsaktion. Jedes Jahr nehmen bis zu 1000 Kinder aus dem Bistum Osnabrück an dieser Aktion teil. Am 02.01.2009 wird die Eröffnung aller Planung nach in Hagen stattfinden. Die Aktion wird jeweils von einem Team aus dem Bistum und dem ausrichtenden Kirchengemeinde/ Dekanat vorbereitet. Wir werden uns auch daran beteiligen.

 

è       Wir haben auf den Trend reagiert, dass sich das Alter von Jugendlichen, die ein offenes Treffangebot wahrnehmen wollen, nach unten verlagert. Deswegen haben wir die Angebote für Teenies von 10 – 13 Jahren verstärkt. Die Resonanz auf dieses Angebot gibt uns die Bestätigung richtig reagiert zu haben.   

 

 

è       Die Kooperation zwischen Jugendarbeit und Ganztagsschule bildet für uns ein neues Feld, das bereits im letzten Jahr einigen Raum eingenommen hat. In 2008 gilt es, diese Arbeit aufzunehmen und weiterzuentwickeln. Insbesondere die Praktikantenstelle Kooperation Jugendarbeit/ Ganztagsschule muss konzeptioniert und in der Praxis erprobt werden. Hier wird im nächsten Jahr sicherlich ein Schwerpunkt die Begleitung der Praktikantin sein.

 

è       Der Präventionsrat hat zum Ende des Berichtszeitraums begonnen, seine eigene Arbeit auf den Prüfstand zu stellen und formiert sich gerade neu. Diese Entwicklung werden wir im nächsten Jahr weiterverfolgen und unterstützen, um so die Präventionsarbeit wieder stärker zu forcieren und gute Präventionsprojekte in der Gemeinde Hagen a.T.W. anbieten zu können.

 

è       Sehr positiv zu bewerten ist, dass es bereits in beiden Kirchengemeinden neue Kandidaten für die Zivildienststellen gibt. Die Zivildienstleistenden bilden für uns beide eine wichtige Unterstützung in der alltäglichen Arbeit und decken zum Beispiel die Öffnungszeiten ab, so dass wir auch Termine außerhalb der eigenen Einrichtung wahrnehmen können.

 

è       Im letzten Jahr hat das freiwillige Praktikum in der Kommunalpolitik zum zweiten Mal stattgefunden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer und Politiker waren zum überwiegenden Teil positiv. Daher wollen wir dieses Projekt in einem gemeinsam beschlossenen Abstand von etwa zwei Jahren weiterverfolgen.

 

è       Im letzten Jahr hat ein gemeindeübergreifender Fortbildungstag für Gruppenleiter stattgefunden. Nach der guten Zusammenarbeit zwischen den beiden Kirchengemeinden haben wir mit dieser Veranstaltung wieder ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen können, bei der auch die Ehrenamtlichen gut zusammengearbeitet haben. Für uns ist es mit Blick auf den Perspektivplan 2015 wichtig, regelmäßig gemeinsame Projekte anzubieten, bei denen sich Ehrenamtliche aus St. Martinus und Mariä Himmelfahrt gegenseitig kennenlernen und einander begegnen können.

 

è       Ein Trend, der sich deutlich abzeichnet, ist, dass viele Ehrenamtliche weniger Zeit für die Jugendarbeit einbringen können. Dies kommt vor allem durch steigende schulische Anforderungen und die Vielzahl anderer Freizeitaktivitäten zu Stande. Für uns gilt es, diesen Trend im Blick zu behalten und angemessen darauf zu reagieren.

 

 

Abschließend möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die uns in unserer Tätigkeit des zurückliegenden Jahres zum Wohle der Jugend und der Gemeinde Hagen a.T.W. unterstützt haben.

 

 

 

 

Jugendpflegerin Marion Gövert

Kinder- und Jugendzentrum Martinusheim

Martinistraße 11

49170 Hagen a.T.W.

Tel. 05401/ 99 66 5                   

martinusheim@osnanet.de

www.martinusheim.de

Jugendpfleger Markus Maus

Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt

Kirchstraße 5

49170 Hagen a.T.W.

Tel. 05405/ 809 302

Fax: 05405/ 71 97

markus.maus@jugendzentrum-chalet.de

www.jugendzentrum-chalet.de

7         Anhang

7.1         Chronologische Veranstaltungsübersicht von Markus Maus

 

2007

03.04.              Präventionsratssitzung

17.04.                          Präventionsbörse im Polizeikommissariat GMHütte

19.04               Kinder- und Jugendausschusssitzung mit Jahresbericht der Jugendpfleger

20.04.                         Treffen des neuen Jugendausschusses des PGR mit dem Leitungsteam der MiRu

11.-13.5.         3. Messdiener-Wochenende in Belm-Vehrte

22.5.                               Fachtagung Schulkooperation

04.06.              Jury des Malwettbewerbs für den Ferienspaß

06.06.              Nachtreffen des Messdienerwochenendes

22.-24.06.       1. JuG-Wochenende (Firmlinge 2006) in Menslage

01.07.              Pfarrfest

03.07.              Verteilen der Ferienspaßprogramme in den Schulen und Kindergärten

05.07.                         Vorstellen des Politikpraktikums in den 8. und 9. Klassen des Schulzentrum Hagen

18.07. -

29.08               Ferienspaß 2008 mit 7 eigenen Veranstaltrungen

27.08.              Messdienerausflug in den Heidepark

28.08.              Nachtreffen Ferienspaß

01.09.              Holiday-Out-Party mit anschließender Sternparty

11.09.                          Auftakt zum Politikpraktikum

13.09.              Halbjährliches Treffen Lagerleitungen und Hauptamtliche

07.10.              Messdieneraufnahmefeier

4.-11.11.         Feier der Glaubenswoche im Bistum

19.11.                          Klausurtag der Hagener Jugendpfleger

20.11.              Gründung neuer Kindergruppen in Mariä Himmelfahrt

24.11.              Fortbildungstag für Gruppenleiter aus St. Martinus und Mariä Himmelfahrt

27.-28.11.       Diözesanjugendpastoralkonferenz

30.11.                          Doppelkopfturnier der Jugend in Gellenbeck

06.12.              Der Nikolaus Markus Maus kommt in die Kindergärten in der Niedermark

13.12.                          Präventionsratssitzung

 

2008

05.01.              Halbjährliches Treffen Lagerleitungen und Hauptamtliche

 

19.1.                            Fortbildungs- und Planungstag der Gruppenleiterrunde

04.-08.02.       Begleitung eines Sozialpraktikanten

12.02.               Fachtagung Schulkooperation

26.02.              Präventionsrat

06.03.              Treffen der Jugendpfleger im Landkreis Osnabrück

 

 

 

 

 

 

 

7.2        Chronologische Veranstaltungsübersicht von Marion Gövert

 

2007

01.04.                          gemeinsames Treffen der Lagerleitungen, Jungen- und Mädchenzeltlager

05.04.              Nachtschicht für Jugendliche in der Fastenzeit

13.-15.04        Vorbereitungswochenende des Mädchenzeltlagers

21.04.              Gründung neuer Kindergruppen des JCH und der Messdiener

02.-04.05        Studientage der Diözesanjugendpastoralkonferenz

18.05.              Fahrt in den Freizeitpark (JCH)

04.06.              Auswahl der besten Bilder des Malwettbewerbs für den Ferienspaß

10.06.              Infonachmittag des Mädchenzeltlagers

13.06.              Vollversammlung JCH

22.06.              „St. Martinus rockt“ Rockkonzert für Jugendliche, Auftakt zum Pfarrfest

24.06.              Pfarrfest der Kirchengemeinde St. Martinus

30.06.              Bolzplatzturnier des JCH

03.07.              Verteilen der Ferienspaßprogramme in den Schulen und Kindergärten

05.07.                         Vorstellen des Politikpraktikums in den 8. und 9. Klassen des Schulzentrum Hagen

18.07.              Holiday-In Teenie-Party

18.07.- 29.08 Ferienspaß 2008

20.07.              Kinder- und Jugendkino

20.-30.07        Jungendzeltlager

21.-31.07        Mädchenzeltlager

03.08.              Scotland Yard (JCH)

06.08.              Spielekellerturnier

07.08.              Kinderküche

08.08.              Kinder- und Jugendkino

09.08.              Auf zum Dom nach Osnabrück

14.08.              Kinder- und Jugendkino

15.08.              Robin Hood – Musical an der Freilichtbühne  Tecklenburg

23.08.              Fahrt ins Planetarium in Osnabrück

26.08.              Verabschiedung Vikar Christoph Konjer

27.-28.08.       Adventure Day (JCH)

28.08.              Nachtreffen Ferienspaß

29.08.              Kinder- und Jugendkino

01.09.              Holiday-Out-Party mit anschließender Sternparty

05.09.              Vollversammlung JCH

11.09.              Auftakt zum Politikpraktikum

29.10               Erstes Treffen der neuen Gruppenleiter, danach monatlich

09.11.              Ehrenamtlichengala

15.11.              Fachtagung Schulkooperation

19.11.              Klausurtag der Hagener Jugendpfleger

22.11.              Vollversammlung JCH

24.11.              Fortbildungstag für Gruppenleiter aus St. Martinus und Mariä Himmelfahrt

27.-28.11.       Diözesanjugendpastoralkonferenz

06.12.              Treffen der Jugendpfleger aus dem Landkreis Osnabrück

07.12.              Nikolausfeier JCH

13.12.              Präventionsratssitzung

21.12.              Frühschicht für Jugendliche in der Adventszeit

21.12.              X-Mas-Teenie-Party

 

 

 

2008

09.01.                          Vorstellung der Jugendgemeinschaftstage in der 8. Klasse der Hauptschule

15.01.                          Reflexions- und Abschlusstreffen des Politikpraktikums

25.-27.01        Planungswochenende des JCH

01.02.              Teenie-Party zu Karneval

04.-08.02.       Begleitung eines Sozialpraktikanten

10.02.                         Diashow des Mädchenzeltlagers und erstes Treffen zur Planung des nächsten Zeltlagers 2008

24.02.              Gottesdienst zum Hungertuch, Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden

26.02.              Präventionsrat

06.03.              Treffen der Jugendpfleger im Landkreis Osnabrück

06.03.              Vorstellung der Kindergruppenarbeit auf dem Erstkommunionelternabend

07.03.              Frühschicht für Jugendliche in der Fastenzeit

14.03.              Spätschicht für Jugendliche in der Fastenzeit

15.03.              Risiko-Schlacht um Hagen (JCH)

20.03.              Nachtschicht für Jugendliche in der Fastenzeit (Liturgische Nacht)