Jahresbericht der Jugendpfleger
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(C) Marion Gövert und Markus Maus Der vorliegende Jahresbericht beschreibt die Situation der Kinder- und Jugendarbeit in Hagen a.T.W., die von den Jugendpflegern Marion Gövert und Markus Maus verantwortet wird. Er umfasst die Tätigkeiten auf kommunaler und kirchlicher Ebene im Berichtszeitraum von April 2007 bis März 2008. Dieser Bericht wird dem Fachdienst Jugend, dem Jugendausschuss der Gemeinde Hagen a.T.W., dem Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück sowie den Kirchenvorständen der Kirchengemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Martinus vorgelegt. Das Konzept Jugendpower 2000+ vom Landkreis Osnabrück bildet weiterhin die konzeptionelle Grundlage der Arbeit der beiden Jugendpfleger. Dieses Konzept wird in den jährlichen Berichten der Jugendpfleger fortgeschrieben. Mit diesem Jahresbericht möchten wir unsere Tätigkeiten darstellen und einen Ausblick auf das Jahr 2008 geben. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Jahresbericht lediglich die maskuline Form. In diesem Abschnitt möchten wir jugendpflegerische Maßnahmen für alle Jugendlichen in Hagen a.T.W. zusammenfassen. Diese haben bildende, politische, freizeit- und erlebnispädagogische, soziale, kulturelle und auch religiöse Inhalte und Hintergründe. Die Präventionsarbeit
im letzten Jahr war von zwei Themen geprägt: der Ausstellung Respekt und dem
Abschlusszelten. Nach einem Treffen mit
Vertretern der Schule wurde beschlossen, dass die Ausstellung im Raum von Schule
stattfinden sollte. Nachdem sich einige Lehrer genauer mit der Ausstellung
auseinandergesetzt haben, wurde das Projekt aber fallen gelassen. Aus der ersten
Präventionsratsitzung des Jahres heraus wurde das Thema Abschlusszelten in Angriff
genommen. Anfang des Jahres haben ein paar Treffen mit den Klassen- und
Jahrgangsvertretern der 9. und 10. Abschlussklassen der HRS Hagen, den Jugendpflegern,
Elternvertretern und Ordnungsamtsleiter stattgefunden. Ergebnis dieser Treffen war, dass
von Schülern und Ordnungsamt Bedingungen für ein Zelten erarbeitet wurde. Bedingungen
waren zum Beispiel, dass Eltern während dem Abschlusszelten Aufsicht führen, dass das
Jugendschutzgesetz eingehalten wird, dass das Zelten in geschlossener Gesellschaft
stattfindet; dass Nachbarn des Grundstücks informiert werden und dass im Anschluss an das
Zelten aufgeräumt wird. Im Sommer hat dieses gemeinsam mit den Schülern geplante
Abschlusszelten dann auch sehr gut ohne Zwischenfälle stattgefunden! Ein Dank an dieser
Stelle an die disziplinierten Schüler, die Klassensprecher, die sich eingesetzt haben und
die Eltern, die zu dieser Lösung bereit waren! Im Jahr 2007 haben nur
2 Präventionsratssitzungen stattgefunden. Dies hatte verschiedene Gründe: eine Sitzung
wurde wegen Kyrill abgesagt, eine zweite wegen sehr vielen Abmeldungen abgesagt.
Gleichzeitig nahm die Beteiligung an den stattfindenden Sitzungen ab. Um diese
Entwicklungen aufzunehmen und für die Arbeit im Präventionsrat eine Standortbestimmung
durchzuführen, hat im Februar ein eigenes Treffen stattgefunden. Ergebnisse dieses
Treffens waren, dass es demnächst eine konkrete Terminplanung geben und dass Einladungen
und Protokolle per E-Mail verschickt werden sollen. Inhaltlich soll eine Ausrichtung an
konkreten Projektideen stattfinden, da dies die Motivation zur Beteiligung hebt und die
eigentliche Präventionsarbeit darstellt. Zusätzlich soll die Liste der Eingeladenen
überprüft und erweitert werden. Dies ist nur ein kurzer Überblick über die wichtigsten
Ergebnisse des Abends. Aber schon daraus wird deutlich, dass sich der Präventionsrat und
damit die Präventionsarbeit für das kommende Jahr neu aufstellt. Die Ferienspaßaktion ist traditionell die Hauptaufgaben der Jugendpfleger in den Sommermonaten. Das Procedere vom ersten Treffen im Frühjahr bis zur Nachbesprechung im Herbst läuft seit Jahren reibungslos. Anzahl der Veranstaltungen, Teilnahme der Kinder und auch die Finanzen passten wieder. Auch in 2007 haben wir mit Ferienspaß 2007 tierisch gut! eine griffige thematische Überschrift gefunden, die einen roten Faden durch die Veranstaltungen bot. Viele Anbieter griffen dieses Thema auf und organisierten Aktionen, in denen es um Tiere ging. Erwähnenswert und durchaus positiv ist, dass wir einige externe Veranstalter aus umliegenden Gemeinden gewinnen konnten. Da bei der Kooperation mit zweien dieser Veranstalter einige Missverständnisse und Fehler passiert sind, gilt es für 2008 diese Zusammenarbeit im Vorfeld intensiver zu prüfen und in den Ferien zu begleiten. 2.3 Kooperationen mit Schulen in Hagen a.T.W Im Verlauf des letzten
Jahres hat die Bedeutung der Schulkooperation weiter zugenommen. Durch die bestehenden
guten Kontakte zur Schule konnte die Zusammenarbeit im letzten Jahr ausgeweitet werden, so
dass wir von einer projekthaften Zusammenarbeit zu einer regelmäßigen Zusammenarbeit
gekommen sind. Gleichzeitig ist auch
in den bisherigen Feldern wie im Präventionsrat oder bei einzelnen Projekten weiterhin
die gute Zusammenarbeit spürbar. So hat beispielsweise die Schulsozialpädagogin Marita
Kriege beim Thema Abschlusszelten mehrfach sehr positiv unterstützt. Die Kirchengemeinden St. Martinus und Mariä Himmelfahrt bieten jährlich die Jugendgemeinschaftstage (JGT) für die 8. Klassen der Hauptschule Hagen a.T.W. in einer Jugendbildungsstätte an. Als Team haben sich die Jugendpfleger mit der Schulsozialarbeiterin der Hauptschule Hagen Marita Kriege zusammengeschlossen. Damit ist eine gute Verzahnung des Schulalltags mit dem Erleben der Tage sowie auch der Jugendarbeit in den beiden Orten gewährleistet. Im Zeitraum dieses Jahresberichtes fanden keine JGT statt. Ein ähnliches Angebot für die 8. Klassen des Schulzentrums im April dieses Jahres wurde von den Schülern nicht angenommen. Markus Maus geht eine Kooperation mit der Hauptschule Hagen ein und begleitet die Abschlussklasse aus Gellenbeck mit dem Konrektor Herrn Witte im April nach Hamburg. Auch diese Fahrt fällt unter ein ähnliches Konzept wie die JGT des Schulzentrums und haben in den Jahren 2002 bis 2005 schon statt gefunden. 2.3.2 Kooperation mit der Ganztagsschule Im Dezember 2007 wurde
der Betrieb der Mensa im Schulzentrum Hagen aufgenommen. Gleichzeitig startete auch die
Ganztagsschule mit dem offenen Nachmittagsbetrieb. Diese Neuerung hat bei uns
Jugendpflegern dazu geführt, uns intensiver mit dem Thema Ganztagsschule auseinander zu
setzen. Viele Jugendliche werden durch Ganztagsschule mehr Zeit innerhalb von Schule verbringen. Während der Zeit, die sie innerhalb von Schule verbringen, können sie sich nicht in unserer Jugendarbeit engagieren. Deshalb möchten wir zu einer guten Kooperation von Jugendarbeit und Schule kommen. Ein Engagement innerhalb von Ganztagsschule bietet für die Jugendarbeit die große Chance, sich auch für Jugendliche zu öffnen, die den Weg in die Jugendarbeit nicht finden. So kann vielleicht auch eine Brücke zwischen Schule und Jugendarbeit geschlagen werden. Einen ersten Schritt
dazu haben wir als Jugendpfleger schon getan: im Rahmen der Ganztagsschule haben wir beide
ein Angebot zur Mittagsbetreuung aufgenommen. Diese Angebote finden während der
Mittagspause der Schüler als niederschwelliges und offenes Angebot statt. Markus Maus
bietet jeweils mittwochs Jonglieren an. Marion Gövert bietet jeweils donnerstags ein
Holzspektakel an, mit dem Türme gebaut, Domino gespielt oder Sachen gebaut werden
können. Beide Angebote haben sich mittlerweile gut etabliert und werden von ca. 3-20
Schülern angenommen. Für uns ist das Mittagsangebot ein erster Schritt in Richtung
Ganztagsschule. Auf längere Sicht ist zu überlegen, ob sich die Jugendpfleger auch im
AG-Bereich engagieren können. Ein weiterer Schritt
für die Kirchengemeinde ist gleichzeitig ein Versuch zu einer anderen Zusammenarbeit. Die
Kirchengemeinden werden nach längeren Verhandlungen zum 01.04.2008 eine
Kooperationsstelle Schule/Jugendarbeit einrichten. Diese Kooperationsstelle wird durch
eine Praktikantin besetzt, die im Rahmen ihres Sozialarbeit-Studiums einen Praxisanteil
von wöchentlich 20 Stunden ableisten muss. Diese Zeit wird sie nun für die Kooperation
von Jugendarbeit und Ganztagsschule einsetzen. Die Aufgabenschwerpunkte werden in dem
Anbieten von Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung und Mittagsbetreuung und vorerst
dem Kennenlernen der Jugendarbeit in den beiden Kirchengemeinden liegen. Durch die konstruktive
Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und dem Schulzentrum im letzten halben Jahr ist es
gelungen, diese Stelle einzurichten und so für die Gestaltung der Ganztagsschule von
Seiten der Kirchengemeinden eine zusätzliche Person zu gewinnen. In den nächsten Monaten
müssen wir nun in der Praxis proben, wie diese Stelle gewinnbringend für alle Seiten
ausgefüllt werden kann. 2.4 Kooperation mit der evangelischen Melanchtongemeinde Markus Maus leitet mit Ehrenamtlichen der evangelischen Kirchengemeinde neben dem Chalet auch den Treff im Keller der Melanchthongemeinde. Dieser findet alle zwei Wochen freitags abends statt. Die Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde ist wichtig, da dort Kinder und Jugendliche ihr zu Hause haben, die den Weg zu den Angeboten der katholischen Kirchengemeinde und des Chalets nicht finden. Das Mindestalter für diesen Treff wurde nach den Sommerferien 2006 auf 10 Jahre gesenkt. Hiermit sollte dem Trend Rechnung getragen werden, dass viele jüngere Teenies ein Treffangebot wahrnehmen wollten. Diese Entscheidung hat sich bewährt. 2.5 Übernahme der Kosten für die Gruppenleiterausbildung Die Gemeinde Hagen
a.T.W. fördert die Teilnahme Jugendlicher an den Gruppenleiterkursen seit dem Jahr 2002,
indem sie die Teilnehmerbeiträge zu 2/3 trägt. Diese Förderung motiviert Jugendliche
dazu, sich für die Übernahme von Verantwortung in der Kinder- und Jugendarbeit
fortzubilden. Durch die Teilnahme an
einem Gruppenleiterkurs und einem großen Erstehilfekurs können Gruppenleiter die
Jugendleitercard (Juleica) erhalten. Diese Juleica gilt als Legitimation der Gruppenleiter
und bildet die Voraussetzung für den Erhalt von Zuschüssen. Außerdem wird ihr Wert als
Beleg für ehrenamtliches Engagement als Anlage zum Zeugnis oder zur Bewerbung immer
größer. Im letzten Jahr haben
aus der Gemeinde Hagen a.T.W. 8 Jugendliche an einem Gruppenleiterkurs teilgenommen. Das
ist im Vergleich zu den Jahren 2005 mit 16 und 2006 mit 20 Jugendlichen relativ wenig.
Teilweise kommt dies dadurch zu Stande, dass einige Jugendliche den Gruppenleiterkurs
bereits über das DRK absolviert hatten. Für das Jahr 2008
zeichnet sich bereits eine sehr hohe Teilnehmerzahl ab. So konnte das Dekanat
Osnabrück-Süd leider nicht alle 19 Jugendlichen, die sich angemeldet hatten, eine Zusage
für den Gruppenleiterkurs im Frühjahr geben. Einige Jugendliche werden deshalb ihren
Gruppenleiterkurs erst im Herbst absolvieren können. Von September
2007 bis Januar 2008 fand das zweite Praktikum für Jugendliche in der
Kommunalpolitik statt, das die Jugendpfleger wieder koordinierten. Über etwa 12 Wochen
erhielten Schüler die Möglichkeit, Hagener Ratsmitglieder in ihrem kommunalpolitischen
Alltag zu begleiten. Aus den Erfahrungen des ersten Praktikums im Winter 2006 wurde einiges geändert: Aus einem Praktikum für Schüler wurde ein Praktikum für Jugendliche. Da die Rolle der Schule beim ersten Praktikum nicht eindeutig geklärt und es zu Missverständnissen gekommen war, wurde die Rückbindung an die Schule auf eine freiwillige Basis gestellt. Die Erfahrungen der Schüler konnten in eine AG eingebracht werden. Es wurden außer den Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 aus Hagen auch die Hagener Schüler des Gymnasiums Oesede eingeladen. Eine gute Idee - die Anzahl der Schüler stieg von 36 auf 42. Außerdem wurde der Zeitraum des Praktikums geändert. 2006 fand das Praktikum in der zwar sehr interessanten aber auch sehr anstrengenden Zeit der Haushaltsberatungen statt (Januar bis März). Das zweite Praktikum endete genau mit dem Beginn dieser Beratungen. Es war eine entspanntere Zeit, in der sich alle Beteiligten mehr Zeit für andere anstehende kommunalpolitische Themen und auch füreinander nehmen konnten. So wurde in der Reflektion besonders lobend auf ein gemeinsames Grünkohlessen und den Besuchs des Landtages in Hannover verwiesen. Auch für die Jugendlichen war aus schulischer Zeit eine bessere Phase. Wir sind in eine Fülle von Gremien eingebunden, die sowohl im kirchlichen als auch im politischen Kontext zu finden sind. Die Zielrichtung dieser Gremien ist so vielfältig wie ihre Anzahl: Hier werden Veranstaltungen geplant, Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten, Beratungsfunktionen wahrgenommen, Informationen eingesammelt und verteilt. Des Weiteren findet dort fachlicher Austausch, kollegiale Beratung, Fortbildung und die Vernetzung unserer Arbeit statt. Durch Arbeits- und Aufgabenteilung versuchen wir die Fülle der Gremienarbeit in einem Rahmen zu halten, der uns genug Raum für die übrige Arbeit lässt. Unsere Teilnahme an den Gremien ist immer situationsbezogen neu zu überprüfen und abzuwägen. 3.1 Gremienarbeit im kirchlichen Kontext · Dienstgespräche in den Teams der Kirchengemeinden Wir sind beide als Mitarbeiter der Kirchengemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Martinus in die Dienstbesprechungen in den jeweiligen pastoralen Teams eingebunden. In den Dienstbesprechungen finden inhaltliche und organisatorische Absprachen statt. Dadurch erschließen sich immer wieder Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Zudem stellt die Dienstbesprechung die Einbindung der Jugendarbeit in den Gesamtkontext der Kirchengemeinde sicher. · Dienstgespräche der Jugendpfleger Neben den
Dienstgesprächen in den jeweiligen Gemeinden treffen Markus Maus und Marion Gövert sich
in ungefähr 2-wöchentlichen Abständen zu Gesprächen, um die Belange der kommunalen
Jugendpflege abzusprechen. Diese Gespräche regelmäßig und unabhängig vom aktuellen
Tagesgeschehen und über organisatorische Absprachen hinaus zu führen ist für die
Weiterentwicklung der Arbeit sehr wichtig. · Hagener Jugendarbeit Als Hagener Jugendarbeit finden unregelmäßige Treffen aller hauptamtlichen Mitarbeiter der Hagener Jugendarbeit also Schwester Cariessa, Markus Maus, Vikar Jürgen Krallmann, Marion Gövert statt. Im letzten Jahr haben wir uns zum Ziel gesetzt, Fortbildungsmodule für die ehrenamtlichen Gruppenleiter von Messdienern und JCH durchzuführen. Eine eintägige Fortbildung mit den Themen Gruppenstundengestaltung und Konfliktlösung in Gruppen stattgefunden. Die Treffen selbst haben leider unter dem Personalwechsel von Vikar Christoph Konjer zu Vikar Jürgen Krallmann gelitten, so dass nur noch sehr wenig Treffen und auch die benannten Fortbildungen nur verkürzt stattgefunden haben. · Pfarrgemeinderäte Wir sind
beide qua Amt Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten der jeweiligen Kirchengemeinden und
arbeiten hier in diversen Ausschüssen mit. Ein Schwerpunkt in der Arbeit liegt für uns
beide in der Begleitung der Jugendausschüsse. Des Weiteren stehen wir den
Kirchenvorständen beratend zur Seite. · Dekanat Wir sind eingebunden in die Jugendpastoralkonferenz, in der sich etwa alle zwei Monate die hauptamtlichen Jugendarbeiter treffen. Seit 2007 sind die Dekanate Iburg und Grönenberg zum Dekanat Osnabrück-Süd zusammengefasst worden. In der ersten Jahreshälfte 2007 wurde gemeinsam eine gelingende Form dieser Treffen erarbeitet. Mittlerweile hat sich eine gute konstruktive Arbeitsweise etabliert, so dass wir uns ab Sommer 2007 wieder der inhaltlichen Ausrichtung widmen konnten. Die Sitzungen werden von Mechthild Hußmann aus dem Grönenberger Teil und seit Oktober 2007 von der neuen Referentin des Iburger Teils Michaela Kock geleitet. Nach der Debatte um die Form der hauptamtlichen Zusammenarbeit, werden wir im Jahr 2008 dort die Diskussion um die zukünftige Struktur der ehrenamtlichen Jugendarbeit führen. Dieses geht auf eine Satzungsänderung des BDKJ zurück soll nun bundesweit umgesetzt werden soll. · Bistum · Einmal jährlich findet die Diözesanjugendpastoralkonferenz statt. Hier treffen sich die hauptamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit in der Diözese Osnabrück zu einem fachlichen Austausch über aktuelle Themen. Darüber hinaus findet einmal jährlich eine dreitägige Fortbildung statt. Im Mai 2007 fand diese Fortbildung zum Thema Den Einzelnen in den Blick nehmen statt. · Die Fachaufsicht für die Stelle von Markus Maus liegt beim Leiter des Diözesanjugendamtes Bruno Krenzel. Um die Fachaufsicht zu gewährleisten, finden Jahresgespräche mit Herrn Krenzel statt. Die
Fachaufsicht für die Stelle von Marion Gövert ist letztendlich noch immer nicht
geklärt, wird aber de facto innerhalb der Dienstbesprechung von Pastor Ahrens
übernommen. · Momentan gibt es 4 Jugendpfleger in Diensten von Kirchengemeinden, die sich zweimal im Jahr zum fachlichen Austausch treffen. An diesen Treffen nimmt Bruno Krenzel als Leiter des diözesanen Jugendamtes teil, um den Informationsfluss zwischen Diözesanjugendamt und den Jugendpflegern zu gewährleisten. · Nach wie vor ergeben sich darüber hinaus regelmäßig Kontakte zum Diözesanjugendamt sowie zu anderen Personen und Abteilungen des Bischöflichen Generalvikariats. Diese sind für unsere Arbeit wichtig. Zu nennen sind hier Informationen über bistumsweite Aktionen, in die wir eingebunden sind, sowie finanzielle und versicherungstechnische Fragen. · Marion Gövert nimmt regelmäßig monatlich an einer Supervisionsgruppe teil. Diese Gruppe bietet die Möglichkeit zur Reflexion und Verbesserung des beruflichen Handelns. · Wir sind Mitglieder im Berufsverband der Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und Pädagogen im kirchlichen Dienst des Bistums (BSPO), der eine Interessenvertretung in den Strukturen des Bistums darstellt und sich zur Weiterentwicklung der sozialpädagogischen Belange in der Pastoral einsetzt. Hier findet einmal im Jahr eine Vollversammlung in Osnabrück statt. 3.2 Gremienarbeit im kommunalen Kontext in Hagen a.T.W. · Als Leiter des Fachdienst Jugend ist Ralf Zumstrull für uns der erste Ansprechpartner im Bereich Jugend auf Gemeindeebene. Hier finden bei Bedarf Dienstbesprechungen statt, um einen Austausch zu ermöglichen und Absprachen zu treffen. Darüber hinaus halten wir bedarfsweise per Telefon und E-Mail Kontakt. · Gemeinsam mit Ralf Zumstrull leiten wir den Hagener Präventionsrat. Hier kommen Vertreter vieler Hagener Institutionen und Vereine drei- bis viermal jährlich zusammen, um sich mit Drogen-, Gewalt- und Kriminalprävention nicht nur im Jugendbereich - zu beschäftigen und Veranstaltungen zu Präventionsthemen durchzuführen. (Näheres dazu im Teil 2.1 Präventionsarbeit) · Der Kinder- und Jugendausschuss des Gemeinderates beschäftigt sich mit der Förderung der jeweils genannten Zielgruppen. Hier sind wir als beratende Mitglieder für den Jugendbereich tätig und halten einmal jährlich den Jahresbericht. · Im Bündnis für Familie versuchen wir uns im uns Arbeitskreis Freizeit zu beteiligen. Im letzten Jahr war dies durch die Steigerung der Anzahl von Treffen und häufigen Terminüberschneidungen schwierig. Trotzdem möchten wir uns auch in Zukunft an der Gruppe Freizeit beteiligen. Momentan bearbeitet der Arbeitskreis Entwürfe für einen Abenteuerspielplatz in Hagen. Ab Sommer wird die Umsetzung dieser Pläne starten. · Kontaktperson und Netzwerker: Hier stellen wir uns für Vereine und Verbände zur Verfügung und versuchen, eine Vernetzung zwischen Institutionen, Vereinen, Verbänden, Kirche, Gemeinde und Einzelpersonen herzustellen. Auch fällt hierunter das stetige Kontakthalten zur Gemeinde (Bürgermeister, Fachdienste). im Landkreis Osnabrück · Halbjährlich finden Jugendpflegerkonferenzen statt, bei denen lediglich Informationen über Projekte, finanzielle und jugendpolitische Angelegenheiten weitergegeben werden. Fachlicher Austausch, Zusammenarbeit bzw. Vernetzung finden hier kaum statt. Das qualitative Niveau der Treffen auf Landkreisebene ist daher seit der Streichung der Kreisjugendpflegerstelle im Jahr 2003 nach wie vor sehr gering. Um über neue Formen und inhaltliche Zielrichtungen der Jugendpflegerkonferenzen ins Gespräch zu kommen, zogen sich die Jugendpfleger im Oktober 2006 zu einer eintägigen Klausurtagung zurück. Die Umsetzung der dort erarbeiteten Ergebnisse verlief durch den Wechsel in der Verwaltungsstelle des Landkreises von Tobias Avermann auf Sonja Hawighorst bisher nahezu im Sande, was für uns sehr unbefriedigend ist. Im April soll auf einer weiteren Klausurtagung dort angeknüpft werden. Trotz des bisher frustrierenden Verlaufs werden wir uns dort weiterhin beteiligen und engagieren.
4 Arbeitsfeld von Markus Maus in der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt 4.1 Begleitung der Ehrenamtlichen und Katechese Die MiRu (Mittwochsrunde =
Gruppenleiterrunde) ist das entscheidende Gremium der kirchlichen Jugend. An den
monatlichen Treffen nimmt Markus Maus teil und ist qua Amt Mitglied des Leitungsteams
(LT). Markus Maus versucht Informationen aus der Jugendpflege und dem Dekanat
weiterzugeben und transparent zu machen. Veranstaltungen und Termine werden koordiniert.
Zum Berichtszeitraum lässt sich folgendes sagen: · Im Januar 2008 hat zum dritten Mal ein Fortbildungs-
und Planungstag stattgefunden mit wiederum einer sehr hohen Beteiligung von 45
Gruppenleitern. Die Runde trug Ideen für etliche Aktionen zusammen, die über das Jahr
2008 verteilt stattfinden werden. ·
Die Beteiligung an der MiRu schwankt zwischen 15 und 30 Personen. Es gibt
nach wie vor leider einige Gruppenleiter, die sich kaum oder gar nicht in dieser Runde
zeigen und engagieren. Dieser Punkt wurde auch auf dem Klausurtag diskutiert. Es
stellte sich heraus, dass ein gewisser Zwang an der Gruppenleiterrunde
teilzunehmen nicht gewollt und durchsetzbar ist. Es bleibt bei Freiwilligkeit und dem
Appell, sich zu beteiligen. ·
Seit einem Jahr gibt es den neuen Jugendbulli .
Das Jungen- und das
Mädchenzeltlager sind Highlights in der Jugendarbeit, in die viel Zeit und Energie der
Ehrenamtlichen investiert wird. Insgesamt nehmen über 200 Kinder betreut von 80
Gruppenleitern an den zwei Zeltlagern teil. Im Mädchenzeltlager hat es 2007 starke
Probleme mit Überfallern sowohl aus Haselünne als auch aus Hagen gegeben (Alkohol,
Störung des Lagerlebens, Müll). Die Lagerleitung hat daraufhin ihre Verantwortung und
das Recht wahrgenommen und sich für 2008 eine neue Ordnung überlegt. Etabliert haben sich die seit 2006
zweimal im Jahr stattfindenden Treffen zwischen den Lagerleitungen, dem Jugendausschuss
des PGR, der MiRu-Leitung und den Hauptamtlichen. Diese Treffen stellen den wichtigen
Informationsfluss zwischen Gemeindeleitung und den entscheidenden ehrenamtlichen Gremien
sicher. Seit Dezember 2007 läuft die alle zwei
Jahre stattfindende Firmvorbereitung. Im Juni 2008 werden 75 Jugendliche in Mariä
Himmelfahrt gefirmt. Eingeladen an der Firmvorbereitung teil zu nehmen, waren 95
Jugendliche. Die Zahl der Jugendlichen der beiden eingeladenen Jahrgänge, die sich nicht
firmen lassen wollen, ist von deutlich unter 10 in den letzten Jahren auf 20 deutlich
gestiegen. Markus Maus begleitet wieder eine
Firmgruppe und ist hauptverantwortlich für das freiwillige Wochenende, das Ende März im
Don Bosco Haus in Calhorn mit 45 Firmlingen stattfinden wird. Hier kann Markus Maus auch
als Kontaktperson zwischen den Jugendlichen, die nur in der Firmvorbereitung auftauchen
und den Jugendangeboten der Kirchengemeinde und den jugendpflegerischen Angeboten
fungieren. Markus Maus wird wie in den
letzten Jahren in der Firmnachbereitung wieder eine Art
Mitarbeiterrunde gründen, um den Jugendlichen die Chance zu eröffnen, ihren
Platz im Gemeindeleben zu finden. 4.1.4 Gründung neuer Kindergruppen Im November 2007 konnten vier neue
Kindergruppen mit insgesamt 40 Kindern in Mariä Himmelfahrt gegründet werden. Markus
Maus ist im Vorfeld dieses Termins in den vierten Klassen in Gellenbeck und Natrup-Hagen
zu Besuch gewesen, um durch diesen persönlichen Kontakt die Kinder zu motivieren und
Hemmschwellen abzubauen. Es gründete sich je eine Jungen- und Mädchengruppe sowie eine
Messdienerinnen- und eine Messdienergruppe. 10 Mädchen und 10 Jungen wollen im
Herbst 2008 als Messdiener aufgenommen werden. Somit steht auch in diesem Jahr Mariä
Himmelfahrt im Gegensatz zu vielen anderen Kirchengemeinden beim Ministrantennachwuchs
gemessen an der Gemeindegröße äußerst positiv dar. Erfreulich ist, dass auch die Zahl
der Jungen bei den Messdiener wieder deutlich höher ist. Circa 150 Messdiener tun in Mariä
Himmelfahrt ihren Dienst am Altar. Herrn Pastor Langemann und Markus Maus liegt die
Messdienerarbeit sehr am Herzen. Um die Messdienerarbeit weiter zu entwickeln und zu
qualifizieren wird seit 2005 ein gemeinsames Messdiener-Wochenende durchgeführt. Aufgrund der tollen Teilnahme in den
letzten Jahren kam von den Messdienern der Vorschlag in diesem Jahr zwei Wochenenden (für
die jüngeren und die älteren) anzubieten. Markus Maus hat diese Idee an die
Messdienergruppenleiter herangetragen, die sich jedoch dagegen entschieden haben. Das
Wochenende im Jahr 2008 ist noch nicht in Vorbereitung. Um das Jahr terminlich zu
entzerren, wird es erst nach den Herbstferien stattfinden. Traditionell fand auch 2007 wieder der
Messdienerausflug statt. Markus Maus organisierte in Absprache mit Pastor Langemann einen
Tag im Heidepark. Der Ausflug fand am Ende der Sommerferien statt. 4.2 Offener Jugendtreff Chalet Das Chalet in der Kirchengemeinde Mariä
Himmelfahrt in Hagen-Gellenbeck ist dreimal wöchentlich für insgesamt 12 Stunden
geöffnet. Bei der Gewährleistung der Öffnungszeiten wird Markus Maus vom
Zivildienstleistenden der Kirchengemeinde unterstützt. Mit Beginn dieses Jahresberichts steht
davon seit Ostern 2007 ein Tag den jüngeren Besuchern bis 13 Jahren zur Verfügung.
Dieser Trend wurde von Markus Maus erkannt und ein entsprechendes Angebot geschaffen, dass
sich sehr gut etabliert hat. Anfängliche Proteste der Älteren, die in ihrem
Angebot um einen Tag beschnitten wurden, konnte Markus Maus durch Gespräche auffangen. Hinzu kam, dass im Sommer 2007 wiederum
bei den Älteren ein Generationswechsel stattfand. Viele waren an dem Punkt, aus dem
Chalet herausgewachsen zu sein und zudem beruflich oder schulisch stark
gefordert wurden, sodass sie das Angebot nur noch wenig wahrnehmen konnten. Dieses hatte
zur Folge, dass sich auch das Chalet-Team (siehe letzte Jahresberichte) auflöste.
Außerdem war bemerkenswert, dass die alte Generation keine neue nach sich zog, die
lückenlos das Chalet für sich okkupierten. Es dauerte einige Wochen bis eine jüngere
Generation das Chalet für sich entdeckte. Markus Maus unterstützte dieses durch einen
massiven Werbefeldzug an den Hagener Schulen. Im Januar 2008 gab es einen herben
Rückschlag im Chaletangebot. Bedingt durch starken Dauerregen mit gleichzeitig defekter
Abwasserkanalisation wurde der gesamte Keller des Gustav-Görsmann-Hauses überflutet. Die
Schäden im Chalet-Raum waren schnell wieder beseitigt. Hart getroffen hatte es den
Internet-Raum, der aufwändig renoviert werden musste. Bis Ende März dauerte es, bis
Markus Maus unter Mithilfe von Jugendlichen diesen Raum neu tapeziert, die Rechner
repariert und einen neuen Teppichboden verlegt hatte. Da viele Nutzer das Chalet in
Verbindung mit dem Internet-Raum nutzen, gingen auch die Besucherzahlen zu Beginn des
Jahres erneut zurück. Es bleibt aber die Gewissheit, dass mit dem neuen Raum auch die
Besucherzahlen zu alter Stärke zurückfinden. 4.3 Beratung, Anleitung und Servicedienstleistung Durch die Anwesenheit im Büro - gerade
während der Chalet-Öffnungszeiten -kommt es regelmäßig zu Situationen, in denen die
Jugendlichen Markus Maus als Gesprächspartner suchen. Häufig haben diese Gespräche eher
einen informellen Rahmen. Markus Maus erscheint es wichtig, Zuhörer der Jugendlichen zu
sein, die ihren Tag, ihre Situation, ihre Probleme und ihre Erlebnisse schildern möchten.
Für solche Gespräche nimmt Markus Maus
sich bewusst Zeit. Neben den Kindern und Jugendlichen kommen auch Erwachsene zu ihm.
Dieses sind vor allem Eltern der Kinder, Gruppenleiter, Erwachsene, die in der
Kirchengemeinde in anderen Feldern aktiv sind und Rat suchen, sowie z.B. Vertreter des
Jugendamtes Osnabrück oder von stationären Jugendwohneinrichtungen und Beratungsstellen.
Hier kann Markus Maus oft als Vermittler und "Kenner der Szene" wertvolle Arbeit
leisten. Im Laufe des Jahres 2007/2008 leistete
bei Markus Maus ein Jugendlicher sein einwöchiges Schüler-Sozialpraktikum ab. Es bietet
den Schülern die Möglichkeit in ein sozialpädagogisches Arbeitsfeld zu blicken. Außerdem beaufsichtigt Markus Maus
regelmäßig Jugendliche, die Sozialstunden verrichten müssen. Im Berichtszeitraum waren
das 7 Jugendliche mit insgesamt 217,5 Stunden. Die Stundenanzahl hat sich zum
Vorberichtszeitraum fast verdoppelt. Die Sozialstunden sind Auflagen der
Jugendgerichtshilfe, die damit Jugendlichen Wiedergutmachung für Verkehrs- oder andere
Strafdelikte bieten. Markus Maus setzt sie vor allem zum Pflegen der Flächen, Räume und
des Inventars der Kirchengemeinde ein. Das Jugendpflegerbüro dient auch als
Service- und Dienstleistungsstation. Hier sind zu nennen: è
Ausleihe von Büchern und Medien, Schlüsseln und
Büromaterial è
Koordination der Hausbelegung und des Verleihs des
Jugendbullis è
Pflege, Instandhaltung und Erweiterung des
Spielerauminventars è
Ausstellen von Bescheinigungen über ehrenamtliche Arbeit
und Fortbildungen è
Weitergabe und Recherche von Informationen jeglicher Art,
die erbeten werden und die Kinder- und Jugendarbeit betreffen
5 Arbeitsfeld von Marion Gövert in der Kirchengemeinde St. Martinus 5.1 Begleitung von Ehrenamtlichen in Gruppen/Vereinen Dem Jungen Club Hagen
(JCH) entstammt die größte Nutzergruppe des Martinusheims. Aktuell beteiligen sich etwa
55 Gruppenleiter im JCH aktiv in der Jugendarbeit der Gemeinde St. Martinus. Durch
diese 55 Gruppenleiter werden 28 Gruppen mit Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren
begleitet. Im April 2007 konnten 9
neue Gruppen gegründet werden. Bei der Neuaufnahme wurden 81 Kinder und 19 Gruppenleiter
in den JCH aufgenommen. Seit November 2007
bereitet der Vorstand des JCH bereits 11 weitere Jugendliche mit monatlichen Treffen auf
ihre Gruppenleitertätigkeit vor. So werden auch 2008 wieder 6 neue Gruppen gegründet
werden können. Wichtiger als die
reinen Zahlen ist aber die inhaltliche und strukturelle Arbeit im JCH. Es gibt einen
gewählten Vorstand im JCH. Jeder der 5 Vorstandsmitglieder leitet einen Arbeitskreis.
Jeder Gruppenleiter ist einem dieser Arbeitskreise zugeordnet. In den Arbeitskreisen
werden weitere Aktionen wie z.B. Ausflüge in das Aaseebad oder ein Bolzplatzturnier
vorbereitet. Neben dieser Arbeit fanden vierteljährlich Vollversammlungen statt, auf
denen Informationen zu den Veranstaltungen ausgetauscht, vergangene Aktionen reflektiert
werden und ein Meinungsaustausch stattfinden kann. Darüber hinaus hat im
Januar wieder das jährliche Planungswochenende des JCHs stattgefunden. Auf diesem
Wochenende stand vor allem ein Rückblick auf 2007 und die Jahresplanung für das kommende
Jahr 2008 auf dem Programm. So wurde, um ein Beispiel zu nennen, sehr deutlich, dass die
an sich bewährten Teenieparties durch eine Altersverschiebung von 9-14 auf 8-13 und
gezielte Ansprache der Schüler zum einen mehr Kinder an der Veranstaltung teilnahmen und
die Veranstaltung in sich sehr erfolgreich und mit deutlich weniger Problemen wie Rauchen
stattfinden konnte. Für das Jahr 2008
wurde für jeden Monat eine Veranstaltung festgelegt: neben vielem bereits bewährtem
werden auch einige neue Ideen ausprobiert werden. So soll im Juli eine Veranstaltung
stattfinden, durch die auch die Eltern und die Öffentlichkeit mehr über den JCH erfahren
können. Insgesamt übernehmen
unsere Ehrenamtlichen in ihren wöchentlichen Gruppenstunden und in der Planung von
weiteren Aktionen eine hohe Verantwortung. Dies möchte ich als Jugendpflegerin auch
weiterhin unbedingt unterstützen. Das geschieht zum einen in der Ausbildung der neuen
Gruppenleiter, der Begleitung des Vorstands, in der alltäglichen Begleitung, der
Bereitstellung von Material und als Ansprechpartnerin bei Problemen. Die Messdiener sind
eine weitere Säule der Jugendarbeit in St. Martinus Hagen. Es gibt eine
Messdienerleiterrunde mit ca. 20 Gruppenleiter und ca. 10 Messdienergruppen. Auch die
Messdiener haben sich in einer Leiterrunde organisiert und bieten neben den Kindergruppen
weitere Aktionen an. Im letzten Jahr konnten leider nur 9 Mädchen und ein Junge in eine
Messdienergruppe aufgenommen werden. Durch die Nutzung des
Martinusheims durch die Messdiener ergeben sich in meiner Arbeit regelmäßige Kontakte.
Hauptansprechpartner für die Messdienerarbeit ist der Vikar Jürgen Krallmann. Trotzdem
ergibt sich aus den Zahlen des letzten Jahres auch für mich die Frage, wie
Messdienerarbeit in Zukunft in St. Martinus aussehen kann. Im Sinne von Vielfalt
in kirchlicher Jugendarbeit ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass wir weiterhin
verschiedene Jugendgruppen in unserer Gemeinde vorfinden. Deshalb wird es in den nächsten
Jahren mit Sicherheit auch Aufgabe sein, zu gucken, wie Jugendarbeit insgesamt so
gefördert werden kann, dass wir weithin unterschiedliche Angebote an Jugendarbeit
vorhalten können. Insbesondere in der
immer wieder zu spürenden Konkurrenz zwischen JCH und Messdienern gilt es zu vermitteln,
dass beide Gruppen gute Arbeit machen, wichtig für unsere Gemeinde/ Jugendarbeit sind und
eine sehr hohe Daseinsberechtigung haben. Die Zeltlager leben vor allem von den
Ideen und der Motivation der Gruppenleiter, sowie der stetigen Bestrebung nach
Verbesserung und Innovation. Die Durchführung der Zeltlager bedeutet im Vorfeld sowie in
der Nachbereitung einen hohen Arbeits- und Zeitaufwand. Dafür soll den Gruppenleitern an
dieser Stelle ein großer Dank ausgesprochen werden. Begleitet werden die Leiterrunden
durch mich und den Vikar. Jedes Jahr bietet die Kirchengemeinde St.
Martinus bzw. zwei schlagkräftige Leiterrunden ein Zeltlager für Mädchen und ein
Zeltlager für Jungen im Alter von 9 bis 15 Jahren an. Im Vordergrund dieser Fahrten steht vor
allem das Gemeinschafts- und Sozialerlebnis. Dies geschieht vor allem durch intensive
Betreuung und Begleitung. Kinder und Jugendlichen werden durch erlebnispädagogische
Maßnahmen Bewegungs- und Freiräume geschaffen, die sie in Ihrem Alltag immer seltener
erleben können. Auch die spirituellen Bedürfnisse sollen bei den Freizeiten angemessen
und jugendgerecht bedient werden, da diese bei Kindern und Jugendlichen durchaus vorhanden
sind. Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen sich angenommen und wertvoll fühlen
und im gemeinsamen Erleben und Zusammenleben wichtige Erlebnisse und Elemente für ihr
weiteres Leben mitnehmen. Beide Zeltlager hatten im vergangenen
Jahr wieder einen hohen Zulauf. Das Jungenzeltlager konnte dieses Jahr mit 47
Gruppenleitern das Zeltlager in Haselünne für 136 Jungen anbieten. Im Mädchenzeltlager
begleiteten 42 Gruppenleiterinnen 126 Mädchen auf eine erlebnisreiches Zeltlager in
Lorup. Beide Zeltlager hatten im letzten Jahr
das Luxusproblem, dass mehr Gruppenleiter mitfahren wollten als sinnvoller weise mitfahren
konnten in die Zeltlager. Das führt natürlich dazu, dass engagierte Gruppenleiter
frustriert werden. Wenn weiterhin Gruppenleiter nicht mitfahren können, bleibt zu
überlegen, ob wieder eine weitere Ferienalternative für Jugendliche angeboten werden
kann. Beide Zeltlager haben trotz teilweise
sehr schlechten Wetters insgesamt einen guten Verlauf genommen und fanden bei den Kindern
sowie bei den Eltern eine insgesamt positive Resonanz. Negativer Beigeschmack des
schlechten Wetters ist, das durch den starken Regen Zelte Schaden genommen haben, die
ersetzt werden mussten. Für die beiden Zeltlager im Jahr 2008
sind die Plätze bereits wieder gebucht: das Jungenzeltlager wird nach Oberlangen, das
Mädchenzeltlager nach Lünne fahren. Auch die Vorbereitung der Zeltlager ist bereits
wieder gestartet. Neben der eigentlichen Vorbereitung beteiligen sich beide Zeltlager auch
immer wieder an öffentlichen Veranstaltungen in Hagen wie dem Verkaufoffenen
Sonntag. 5.1.4 Mitarbeit im Pfarrgemeinderat Der Pfarrgemeinderat
ist ein Gemeinde gestaltendes Gremium der Kirchengemeinde. In diesem Gremium wird die
inhaltliche Ausrichtung der Kirchengemeinde festgelegt. Ich arbeite in zwei
Ausschüssen des Pfarrgemeinderates aktiv mit. Im Jugendausschuss
wurde im letzten Jahr versucht, eine Art Bestandsaufnahme über die Jugendarbeit gemacht.
Dazu wurden alle bestehenden Jugendvereine und Jugendgruppen der Kirchengemeinde mittels
eines Fragebogens nach ihren Angeboten und auch Wünschen befragt. Wünsche waren z.B.
eine bessere Werbemöglichkeit für den eigenen Verein oder auch Fahrradständer vor der
Kirche. Diese werden natürlich weiterverfolgt. Daneben hat der
Jugendausschuss im letzten Jahr erste Schritte unternommen, um inhaltlich-religiöse
Angebote wieder zu etablieren. So wurden in der Fastenzeit eine Früh- und Spät- und
Nachtschicht und in der Adventszeit eine Frühschicht für Jugendliche angeboten. Aber
auch im musikalischen Bereich wurde mit St. Martinus rockt wieder eine schon
bewährte viel besuchte Veranstaltung mit ins Programm genommen. St. Martinus
rockt ist ein Rockkonzert von regionalen Bands und bildet jedes Jahr den Auftakt zum
Pfarrfest. Der zweite Ausschuss,
den ich begleite, ist der Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden. Diese Konstellation ist
vor allem dadurch zu Stande gekommen, dass dieser Ausschuss sich zum größten Teil aus
Jugendlichen zusammensetzt. Inhaltlich haben wir im letzten Jahr jeweils einen
Gottesdienst zum Misereor-Hungertuch und zur Adveniataktion vorbereitet. Daneben wurde ein
Stand für das Pfarrfest entwickelt. Der Stand bestand aus einem Mitmachangebot für
Kinder (Menschen in Holztürme einbauen), Informationen zum Spendenzweck des Pfarrfestes
Benevides und aus einem Ananasverkauf. In beiden Ausschüssen
und im gesamten Pfarrgemeinderat wird immer wieder deutlich, dass die Jugendarbeit einen
wichtigen Teil der Kirchengemeinde St. Martinus stattfindet. Grundsätzlich ist zu sagen, dass das
Martinusheim momentan werktäglich von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet ist. Während der
Öffnungszeiten bin entweder ich als Jugendpflegerin oder der Zivildienstleistende im
Jugendbüro vor Ort und stehen für die Besucher des Martinusheims als Ansprechpartner zur
Verfügung. Daneben ist im Martinusheim Dienstags und
Donnerstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr der Musikschuppen für Jugendliche ab 16 Jahren
geöffnet. Diese Öffnungszeiten werden von ehrenamtlichen Teams gewährleistet. Das Jugendcafé hat von
April 2007 bis März 2008 eine große Wandlung durchgemacht. Zu Beginn des Jahres wurde
das Jugendcafé noch sehr rege von Gruppenleitern und ihren Freunden genutzt, um sich dort
zu treffen, Karten zu spielen oder gemeinsam Musik zu hören. Durch die Einführung
des Nichtraucherschutzgesetzes im August 2007 haben wir auch im Jugendcafé das Rauchen
untersagt. Das hat ziemlich direkt dazu geführt, dass sich kaum noch Jugendliche im
Jugendcafé aufgehalten haben. Es ist sehr schade, dass die Umsetzung des Gesetzes so hohe
Auswirkungen auf unsere Jugendarbeit hat. Auf der anderen Seite
sind dadurch Freiräume entstanden, die wir neu füllen können. Momentan arbeite ich
daran, das PC-Angebot, welches schon seit einigen Jahren im Medienraum im Keller nicht
mehr genutzt werden kann, in den Bereich des Jugendcafés zu verlegen. Dadurch würde der
offene Bereich eine Aufwertung und hoffentlich auch neue Nutzung erfahren. Des weiteren muss der
Raum renoviert werden, da durch die bisherige Nutzung als Raucherraum der Rauchgeruch auch
nach 6 Monaten des Rauchverbots immer noch stark vorhanden ist. Im Moment entwickele ich
gerade in Zusammenarbeit mit Gruppenleitern und Jugendlichen im Alter von 14 Jahren Ideen,
wie das Jugendcafé umgestaltet werden kann. Durch die Einbindung der Jugendlichen bei der
Renovierung wird vermutlich eine hohe Identifikation mit dem Raum entstehen, so dass sie
diesen dann auch nutzen werden. Im Spielekeller des
Martinusheims ist momentan ausgestattet mit einem Billardtisch, einem Tischbillard, einer
Tischtennisplatte und zwei Kickerautomaten und einer Sitzecke. Nachdem der Billardtisch im
letzten Jahr neu bezogen wurde, sind alle Geräte wieder einwandfrei bespielbar. Das
Zubehör für die Spiele kann von den Jugendlichen gegen ein Pfand im Büro ausgeliehen
werden. Der Spielekeller bildet
eine Schnittstelle zwischen offenem Treffpunktangebot und Gruppenarbeit. Das bedeutet,
dass der Spielekeller sowohl von den Kindergruppen als auch von Jugendlichen benutzt wird,
die vorbeikommen, um Billard zu spielen oder zu kickern. Über das letzte Jahr
hat sich die bereits wahrgenommene Tendenz zu sehr jungen Besuchern fortgesetzt. Sehr
beständig nutzt eine kleine Gruppe von 5-8 jährigen Kindern des Martinusheims zum
Spielen. Dabei wird sowohl der Spielekeller zum Billard spielen als auch andere Räume
für Gesellschaftsspiele genutzt. Seit Februar nutzt eine
Gruppe von ca. 15 Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren den Raum regelmäßig, um
sich dort zu treffen und zu spielen. Da diese Gruppe das Martinusheim vorher fast gar
nicht genutzt hat, nimmt es momentan einige Zeit in Anspruch, bestimmte Regeln wie das
Rauch- und Alkoholverbot durchzusetzen. Der Musikschuppen
stellt ein weiteres offenes Angebot des Martinusheims dar. Jeweils Dienstags und
Donnerstags wird der Musikschuppen von 19.30 bis 22.00 Uhr geöffnet. Von einem
ehrenamtlichen Schuppenteam werden während der Öffnungszeiten Getränke zum Verkauf
angeboten. Daneben gibt es die Möglichkeit, Musik zu hören oder Karten zu spielen. Seit April 2007 ist es
nötig geworden, an der Ausstattung des Musikschuppens zu arbeiten. Beim Umstellen der
Unterstellschränke wurde deutlich, dass die Holztheke zu einem großen Teil durchgeweicht
und teilweise schon schimmelig war. Daraufhin wurde die Theke direkt ausgebaut.
Übergangsweise wurde ein Thekenelement aufgestellt. Nach und nach wird nun eine neue
Thekenzeile eingebaut. Diese Aufgabe hat vor allem der Hausmeister des Martinusheims
Christian Völler übernommen. Die neue Thekenzeile ist mittlerweile fast fertig gestellt. Neben der
Thekenumgestaltung gab es im letzten Jahr auch immer wieder Probleme mit der Musikanlage.
Nach mehreren Reparaturversuchen konnte im März nun mit Hilfe der Erlöse aus
Sylvesterparty ein neues kleines Mischpult, ein neuer PC und neue Kabel angeschafft
werden, so dass der Betrieb bald wieder einwandfrei laufen kann. Auch ein Receiver konnte
ersetzt werden, so dass nun auch wieder Fußball im Schuppen geguckt werden kann. Die Besucherzahlen im
Musikschuppen waren im letzten Jahr sehr schwankend. Anfang des Jahres erweiterte sich die
Besuchergruppe durch die neuen Gruppenleiter, die teilweise einen Dienst als ehrenamtliche
Schuppenteams übernahmen. Bis Herbst 2007 war der Musikschuppen sehr gut besucht. Ab
Oktober/ November zeigten sich aber im Musikschuppen sehr stark die Auswirkungen des
Nichtraucherschutzgesetzes und der Musikschuppen wurde nur noch sehr schlecht und
zeitweise gar nicht mehr besucht. Zeitlich trat diese Reaktion versetzt ein. In den
Sommer- und ersten Herbstwochen wurde dem Rauchverbot ausweichend die Terrasse als
Hauptaufenthaltsort genutzt. Aktuell hat sich die
starke Reaktion auf das Rauchverbot wieder etwas eingependelt. Nach wie vor ist der
Musikschuppen nicht mehr so gut besucht wie früher, aber es nutzen regelmäßig einige
Jugendliche den Musikschuppen. 5.3 Ansprechpartner, Bürotätigkeiten, Anleitung Durch meine Anwesenheit
im Büro während der Öffnungszeiten werde ich sowohl von den Gruppenleitern, den Kindern
als auch Besuchern des offenen Treffs regelmäßig angesprochen. Viele Anfragen drehen
sich dabei rund um die Themen Materialausleihe, Ideen für die Gruppenstundengestaltung,
Raumreservierung und ähnliches. Aber auch die Beratung bei Problemen innerhalb einer
Gruppe oder bei persönlichen Dingen wie der Schullaufbahn, der Berufsausbildung wird
immer wieder genutzt. Insgesamt wird das Büro seit dem Rauchverbot auch vermehrt von den
Jugendlichen als Anlaufpunkt genutzt. Neben diesen
Gesprächen nehmen auch verschiedene Bürotätigkeiten vermehrt Zeit in Anspruch. Diese
bestehen aus der Erstellung von Flyern, Protokollen oder Top-Listen, der Beantwortung von
Mails und Telefonaten, der Vorbereitung von verschiedenen Treffen, der Raum- und
Bullivergabe, oder der Finanzverwaltung rund ums Martinusheim. Daneben gehört auch
die Koordinierung des Personaleinsatzes mit zu meinen Aufgabengebieten. Als erstes zu
nennen ist die Anleitung des Zivildienstleistenden, die Absprachen rund um den Einsatz der
Reinigungskraft und die Zusammenarbeit mit dem Hausmeister. Zusätzlich zu diesen
Mitarbeitern ist meine Aufgabe auch die Anleitung von Praktikanten und von Jugendlichen,
die Sozialstunden im Martinusheim ableisten. Im letzten Jahr hat ein Jugendlicher sein
einwöchiges Sozialpraktikum und ein Jugendlicher sein zweiwöchiges Schulpraktikum im
Martinusheim absolviert. Bei den Sozialstunden
ist im Vergleich zum letzten Jahr im Martinusheim ein leichter Rückgang bei den Personen,
die Sozialstunden gemacht haben, zu verzeichnen. Dafür waren die verhängte Anzahl der
Sozialstunden deutlich höher. Im Verlauf des letzten Jahres haben 2 Jugendliche insgesamt
140 Sozialstunden im Martinusheim abgeleistet. Und zum Schluss können wir mit dem
Blick auf das vor uns liegende Jahr zusammenfassen: è
Das Konzept Jugendpower 2000+ bildet weiterhin
die Grundlage unserer Arbeit für die Gemeinde Hagen a.T.W. Im Sommer hat die Gemeinde
Stellung bezogen, dass die Weiterfinanzierung der beiden Stellen in Hagen gesichert ist.
Das freut uns sehr und gibt uns die verlässliche Sicherheit, unseren Job überhaupt
bestmöglich ausüben zu können. è
Die personellen Neuanfänge allen voran der
Stellenwechsel im Martinusheim - haben das zurückliegende Kalenderjahr stark geprägt.
Vieles hat sich mittlerweile eingespielt. è
Das Berichtsjahr war nicht von einer Großveranstaltung wie
z.B. go sports 2003 oder der Weltjugendtag 2005 geprägt. Vielmehr spielte sich auch im
zurückliegenden Jahr der Schwerpunkt unserer Arbeit wie in den Wänden der Jugendzentren
ab, geprägt von viel Alltagsgeschäft und der intensiven Beziehungsarbeit
zu Jugendlichen in den Treffs und in der katholischen Jugendarbeit. Wir haben durch
verstärkte Pressearbeit dafür gesorgt, dass auch dieser Bereich in der Öffentlichkeit
stärker wahrgenommen wird. è
Ein weiteres Großereignis, das bereits seine Schatten
voraus wirft, ist die zentrale Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2009 im Bistum
Osnabrück. Die Eröffnungsfeier bildet den Auftakt der Sammlungsaktion. Jedes Jahr nehmen
bis zu 1000 Kinder aus dem Bistum Osnabrück an dieser Aktion teil. Am 02.01.2009 wird die
Eröffnung aller Planung nach in Hagen stattfinden. Die Aktion wird jeweils von einem Team
aus dem Bistum und dem ausrichtenden Kirchengemeinde/ Dekanat vorbereitet. Wir werden uns
auch daran beteiligen. è
Wir haben auf den Trend reagiert, dass sich das Alter von
Jugendlichen, die ein offenes Treffangebot wahrnehmen wollen, nach unten verlagert.
Deswegen haben wir die Angebote für Teenies von 10 13 Jahren verstärkt. Die
Resonanz auf dieses Angebot gibt uns die Bestätigung richtig reagiert zu haben.
è
Die Kooperation zwischen Jugendarbeit und Ganztagsschule
bildet für uns ein neues Feld, das bereits im letzten Jahr einigen Raum eingenommen hat.
In 2008 gilt es, diese Arbeit aufzunehmen und weiterzuentwickeln. Insbesondere die
Praktikantenstelle Kooperation Jugendarbeit/ Ganztagsschule muss konzeptioniert und in der
Praxis erprobt werden. Hier wird im nächsten Jahr sicherlich ein Schwerpunkt die
Begleitung der Praktikantin sein. è
Der Präventionsrat hat zum Ende des Berichtszeitraums
begonnen, seine eigene Arbeit auf den Prüfstand zu stellen und formiert sich gerade neu.
Diese Entwicklung werden wir im nächsten Jahr weiterverfolgen und unterstützen, um so
die Präventionsarbeit wieder stärker zu forcieren und gute Präventionsprojekte in der
Gemeinde Hagen a.T.W. anbieten zu können. è
Sehr positiv zu bewerten ist, dass es bereits in beiden
Kirchengemeinden neue Kandidaten für die Zivildienststellen gibt. Die
Zivildienstleistenden bilden für uns beide eine wichtige Unterstützung in der
alltäglichen Arbeit und decken zum Beispiel die Öffnungszeiten ab, so dass wir auch
Termine außerhalb der eigenen Einrichtung wahrnehmen können. è
Im letzten Jahr hat das freiwillige Praktikum in der
Kommunalpolitik zum zweiten Mal stattgefunden. Die Rückmeldungen der Teilnehmer und
Politiker waren zum überwiegenden Teil positiv. Daher wollen wir dieses Projekt in einem
gemeinsam beschlossenen Abstand von etwa zwei Jahren weiterverfolgen. è
Im letzten Jahr hat ein gemeindeübergreifender
Fortbildungstag für Gruppenleiter stattgefunden. Nach der guten Zusammenarbeit zwischen
den beiden Kirchengemeinden haben wir mit dieser Veranstaltung wieder ein gemeinsames
Projekt auf die Beine stellen können, bei der auch die Ehrenamtlichen gut
zusammengearbeitet haben. Für uns ist es mit Blick auf den Perspektivplan 2015 wichtig,
regelmäßig gemeinsame Projekte anzubieten, bei denen sich Ehrenamtliche aus St. Martinus
und Mariä Himmelfahrt gegenseitig kennenlernen und einander begegnen können. è
Ein Trend, der sich deutlich abzeichnet, ist, dass viele
Ehrenamtliche weniger Zeit für die Jugendarbeit einbringen können. Dies kommt vor allem
durch steigende schulische Anforderungen und die Vielzahl anderer Freizeitaktivitäten zu
Stande. Für uns gilt es, diesen Trend im Blick zu behalten und angemessen darauf zu
reagieren. Abschließend möchten wir uns bei
allen herzlich bedanken, die uns in unserer Tätigkeit des zurückliegenden Jahres zum
Wohle der Jugend und der Gemeinde Hagen a.T.W. unterstützt haben.
7.1 Chronologische Veranstaltungsübersicht von Markus Maus 2007 03.04.
Präventionsratssitzung 17.04.
Präventionsbörse im Polizeikommissariat GMHütte 19.04
Kinder- und
Jugendausschusssitzung mit Jahresbericht der Jugendpfleger 20.04.
Treffen des neuen Jugendausschusses des PGR mit dem Leitungsteam der MiRu 11.-13.5.
3. Messdiener-Wochenende in Belm-Vehrte 22.5.
Fachtagung Schulkooperation 04.06.
Jury des
Malwettbewerbs für den Ferienspaß 06.06.
Nachtreffen des
Messdienerwochenendes 22.-24.06.
1. JuG-Wochenende (Firmlinge 2006) in Menslage 01.07.
Pfarrfest 03.07.
Verteilen der
Ferienspaßprogramme in den Schulen und Kindergärten 05.07.
Vorstellen des Politikpraktikums in den 8. und 9. Klassen des Schulzentrum Hagen 18.07. - 29.08
Ferienspaß
2008 mit 7 eigenen Veranstaltrungen 27.08.
Messdienerausflug
in den Heidepark 28.08.
Nachtreffen
Ferienspaß 01.09.
Holiday-Out-Party
mit anschließender Sternparty 11.09.
Auftakt zum Politikpraktikum 13.09.
Halbjährliches
Treffen Lagerleitungen und Hauptamtliche 07.10.
Messdieneraufnahmefeier 4.-11.11.
Feier der Glaubenswoche im Bistum 19.11.
Klausurtag der Hagener Jugendpfleger 20.11.
Gründung neuer
Kindergruppen in Mariä Himmelfahrt 24.11.
Fortbildungstag
für Gruppenleiter aus St. Martinus und Mariä Himmelfahrt 27.-28.11.
Diözesanjugendpastoralkonferenz 30.11.
Doppelkopfturnier der Jugend in Gellenbeck 06.12.
Der Nikolaus
Markus Maus kommt in die Kindergärten in der Niedermark 13.12.
Präventionsratssitzung 2008 05.01.
Halbjährliches
Treffen Lagerleitungen und Hauptamtliche 19.1.
Fortbildungs- und Planungstag der Gruppenleiterrunde 04.-08.02.
Begleitung eines Sozialpraktikanten 12.02.
Fachtagung
Schulkooperation 26.02.
Präventionsrat 06.03.
Treffen der
Jugendpfleger im Landkreis Osnabrück 7.2 Chronologische Veranstaltungsübersicht von Marion Gövert 2007 01.04.
gemeinsames Treffen der Lagerleitungen, Jungen- und Mädchenzeltlager 05.04.
Nachtschicht für
Jugendliche in der Fastenzeit 13.-15.04
Vorbereitungswochenende des Mädchenzeltlagers 21.04.
Gründung neuer
Kindergruppen des JCH und der Messdiener 02.-04.05
Studientage der Diözesanjugendpastoralkonferenz 18.05.
Fahrt in den
Freizeitpark (JCH) 04.06.
Auswahl der
besten Bilder des Malwettbewerbs für den Ferienspaß 10.06.
Infonachmittag
des Mädchenzeltlagers 13.06.
Vollversammlung
JCH 22.06.
St.
Martinus rockt Rockkonzert für Jugendliche, Auftakt zum Pfarrfest 24.06.
Pfarrfest der
Kirchengemeinde St. Martinus 30.06.
Bolzplatzturnier
des JCH 03.07.
Verteilen der
Ferienspaßprogramme in den Schulen und Kindergärten 05.07.
Vorstellen des Politikpraktikums in den 8. und 9. Klassen des Schulzentrum Hagen 18.07.
Holiday-In
Teenie-Party 18.07.- 29.08
Ferienspaß 2008 20.07.
Kinder- und
Jugendkino 20.-30.07
Jungendzeltlager 21.-31.07
Mädchenzeltlager 03.08.
Scotland Yard
(JCH) 06.08.
Spielekellerturnier 07.08.
Kinderküche 08.08.
Kinder- und
Jugendkino 09.08.
Auf zum Dom nach
Osnabrück 14.08.
Kinder- und
Jugendkino 15.08.
Robin Hood
Musical an der Freilichtbühne Tecklenburg 23.08.
Fahrt ins
Planetarium in Osnabrück 26.08.
Verabschiedung
Vikar Christoph Konjer 27.-28.08.
Adventure Day (JCH) 28.08.
Nachtreffen
Ferienspaß 29.08.
Kinder- und
Jugendkino 01.09.
Holiday-Out-Party
mit anschließender Sternparty 05.09.
Vollversammlung
JCH 11.09.
Auftakt zum
Politikpraktikum 29.10
Erstes
Treffen der neuen Gruppenleiter, danach monatlich 09.11.
Ehrenamtlichengala 15.11.
Fachtagung
Schulkooperation 19.11.
Klausurtag der
Hagener Jugendpfleger 22.11.
Vollversammlung
JCH 24.11.
Fortbildungstag
für Gruppenleiter aus St. Martinus und Mariä Himmelfahrt 27.-28.11.
Diözesanjugendpastoralkonferenz 06.12.
Treffen der
Jugendpfleger aus dem Landkreis Osnabrück 07.12.
Nikolausfeier JCH 13.12.
Präventionsratssitzung 21.12.
Frühschicht für
Jugendliche in der Adventszeit 21.12.
X-Mas-Teenie-Party 2008 09.01.
Vorstellung der Jugendgemeinschaftstage in der 8. Klasse der Hauptschule 15.01.
Reflexions- und Abschlusstreffen des Politikpraktikums 25.-27.01
Planungswochenende des JCH 01.02.
Teenie-Party zu
Karneval 04.-08.02.
Begleitung eines Sozialpraktikanten 10.02.
Diashow des Mädchenzeltlagers und erstes Treffen zur Planung des nächsten Zeltlagers
2008 24.02.
Gottesdienst zum
Hungertuch, Ausschuss Mission, Entwicklung, Frieden 26.02.
Präventionsrat 06.03.
Treffen der
Jugendpfleger im Landkreis Osnabrück 06.03.
Vorstellung der
Kindergruppenarbeit auf dem Erstkommunionelternabend 07.03.
Frühschicht für
Jugendliche in der Fastenzeit 14.03.
Spätschicht für
Jugendliche in der Fastenzeit 15.03.
Risiko-Schlacht
um Hagen (JCH) 20.03.
Nachtschicht für
Jugendliche in der Fastenzeit (Liturgische Nacht) |